Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

07.01.10

Parrot AR Drone: Per iPhone Kampfdrohnen fliegen

Parrot AR Drone: Quadricopter mit Video und Wifi-Steuerung

AR Drone soll als Flugroboter Videospiele und Realität verbinden: Gesteuert wird das Gerät via WiFi und iPhone oder iPod Touch, auf dem seine "Sicht" der Dinge angezeigt wird - siehe Video.

Ferngesteuerte Mini-Spielsachen gehören seit Jahren insgeheim zu den Rennern im Elektronik-Geschäft. Allerdings hat sich in der weiterentwicklung der Flug- und Fahrhabe bisher wenig getan - auch wenn es sie inzwischen als [sowia 208]Kampfhelis für Duell-Spiele[/sowia] und in allen [sowia 616]erdenklichen Formen[/sowia] gibt.

Die französische Parrot SA bringt die Technologie nun mit der AR Drone einen Schritt weiter - oder zwei oder drei. Denn der Quadricopter-Flugroboter hat gleich mehrere Neuerungen zu bieten (auch wenn die an der Demo während der CES in Las Vegas noch nicht alle zu sehen waren):

Zunächst handelt es sich eben nicht um einen Heli-, sondern um einen Quadricopter, sprich um ein Fluggerät mit vier horizontalen Rotoren. Die sind normalerweise sehr schwierig in eine stabile Fluglage zu bringen, aber für die Stabilität sorgt in der AR Drone der integrierte Linux-Computer.

<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ifoWBWA2IdQ&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" />

<param name="allowFullScreen" value="true" />

<param name="allowscriptaccess" value="always" />

<embed src="http://www.youtube.com/v/ifoWBWA2IdQ&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385" /></object>

Der leistet aber noch sehr viel mehr. Die AR Drone ist nämlich mit zwei Kameras ausgerüstet, und der Steuercomputer an Bord des Roboters nutzt das Videobild zunächst für die Kontrolle der Fluglage. Im Video wird die Drone denn auch rein optisch gesteuert - von dem Parrot-Mann, der links im Bild mit einem zweifarbigen Stab auftaucht, dessen grüner zwischen den beiden roten Balken der Drone die anzustrebende Flughöhe angibt.

Der Flugroboter bedient sich ausserdem seiner Ultraschall-Sensoren, um Kollisionen zu vermeiden. Alles in allem soll der Heli extrem einfach zu steuern sein.

Das ist aber erst der Anfang. Denn der Bordcomputer der AR Drone hat auch Wifi zur Verfügung, und Parrot will das Gerät darüber steuern lassen. Dabei wird das iPhone nicht einfach zu einer Fernsteuerung, die über seine Lagesensoren den Roboter steuert - der Heli schickt vielmehr sein Videobild ebenfalls via Wifi auf das Steuer-iPhone, so dass der Pilot faktisch mit dem iPhone in der Hand sich an Bord des Flugroboters wähnt.

Und weil auch das noch nicht reicht und Spionageflüge in Nachbars Garten vielleicht langweilig werden könnten, kann das Videobild mit "angereicherter Realität" zu einem Game erweitert werden, in dem man sich zum Beispiel Luftgefechte zweier AR-Dronen liefern oder gegen nicht existente Gegner fliegen kann.

<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2aDE5GcriHc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" />

<param name="allowFullScreen" value="true" />

<param name="allowscriptaccess" value="always" />

<embed src="http://www.youtube.com/v/2aDE5GcriHc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295" /></object>

Und damit auch das nicht langweilig wird, ist die Software-Plattform von Parrot als OpenSource aufgesetzt worden: Entwickler sollen selber für ein ständig wachsendes Spielerlebnis sorgen.

Über den Preis will PArrot noch nichts sagen, aber der Flugheli soll später in diesem Jahr verfügbar werden.

Weitere Videos, Fotos und alle Informationen über das System sind auf Parrots AR.Drone-Website zu finden.

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer