15.06.11

Panasonic Lumix GF3: Etwas viel weggelassen

Panasonic Lumix GF3 - Weniger ist nicht immer mehr (Bild: Panasonic)

Panasonic hat die neue Lumix GF3 vorgestellt, die ein neues Design hat und bei der man auf ein paar Dinge verzichten muss.

 

Manchmal fragt man sich schon, warum der schöne Spruch "Form follows function" immer wieder vergessen wird. Es kann ja eigentlich nicht schwer sein, sich zu überlegen, was ein Gerät können sollte und wie es dann aussehen muss. Aber genau so wie manche Firmen offenbar Kryptographen für die Entwicklung ihrer Menüstrukturen anheuern, sind offenbar bei Panasonic ein paar Leute am Werk gewesen, die dann doch lieber auf den Punkt "Design" statt "Funktion" gesetzt haben. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man die GF3 ihres Blitzschuhs beraubt hat.

Weil man versucht hat, die Größe der Kamera zu verkleinern, hat man sich für eine Rundung auf der Oberseite entschieden. Da passt dann natürlich kein Blitzschuh mehr drauf. Wer also einen externen Blitz einsetzen möchte, was sich hier und da durchaus lohnt, muss zu einer anderen Kamera greifen.

Ebenfalls weg fällt der elektronische Aufstecksucher. Wo soll er auch hin? Mag sein, dass die Dinge eher selten gekauft oder genutzt werden, sie aber gar nicht mehr anzubieten kann auch keine Lösung sein. Und der festeingebaute Blitz wird, wie so oft, vermutlich keine sonderliche guten Ergebnisse liefern, da seine Reichweite begrenzt ist.

In Sachen Technik hat sich zumindest etwas getan. Der Micro-Four-Thrid-Sensor liefert weiter 12 MP, hat aber einen schnelleren Bildprozessor an die Seite bekommen. Neu ist ebenfalls der Autofokus, der ebenfalls erheblich schneller arbeiten soll. Wer möchte, kann seine Motive nun auch über den Touchscreen auf der Rückseite markieren und verfolgen lassen, so dass sie scharf gestellt bleiben.

Ende Juli soll die Lumix GF3 auf den Markt kommen, ein Preis wurde noch nicht genannt.

 

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