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22.07.11

Panasonic Lumix DMC-FZ48: Neue Superzoom-Kamera

Panasonic FZ48 - Lichtstarkes Leica Opbjektiv (Bild: Panasonic)

Die Lumix DMC-FZ48 von Panasonic ist der neuste Wurf in Sachen Superzoom-Kamera und verspricht dennoch weniger Rauschen dank Lichtstärke.

Die Vorteile von Superzoom-Kameras gegenüber Bridge- oder SLR-Kameras liegen auf der Hand: Statt vieler Objektive hat man halt nur eine relativ kompakte Kamera dabei, was vor allem unterwegs ein deutlicher Vorteil ist.

Dafür muss man in Kauf nehmen, dass die langen Brennweiten meist mit einer schlechten Lichtstärke einher gehen. Dazu kommt auch, dass die Sensoren der Kameras meistens recht klein sind, was zu einem erhöhten Rauschen führt. Panasonic will all diese Dinge bei der FZ48 verbessert haben.

Das Objektiv reicht von 25mm bis 600mm übersetzt auf den Kleinbild-Standard - und das ist doch sehr enorm. Damit deckt man den Weitwinkelbereich gut ab und kann auch ferne Objekte nah heranzoomen. Interessant ist, dass die Lichtstärke bei guten F2.8 beginnt und am langen Ende bei immer noch beachtlichen F5.2 aufhört. Das sind gute Werte, die das bei Panasonic üblich starke Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen reduzieren sollten.

Der Sensor misst 1/2,33 Zoll und leistet 12 Megapixel, was absolut ausreichend ist. Es gibt eine mechanische Bildstabilisierung, die vor allem bei voll ausgefahrenem Zoom eine große Hilfe sein wird.

Eine FullHD Videofunktion ist dabei. Dafür fehlt der Kamera die RAW-Funktion, Bilder werden also nur im jpg-Format aufgenommen. Das mag manche Kunden abschrecken, das Gros dürfte mit RAW vermutlich eh wenig anfangen können.

Schön ist, dass man die Kamera auch komplett manuell bedienen kann, wenn man sich nicht ganz sicher ist, kann man sich auch von einer Motivautomatik helfen lassen. Ebenfalls dabei ist ein 3D-Modus, der allerdings nur Bilder macht, die sich man sich auf dem heimischen Fernseher mit einer Brille anschauen kann.

Die FZ48 kommt Mitte August auf den Markt und wird dann nur rund 400 Euro kosten.

 

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