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07.02.07

Palm bringt den UMTS-Treo

treo 750

Smartphone mit 3.Generation Mobilfunk - und Windows als OS

treo 750

Nachdem ich (wie ein paar finanzkräftige Investoren an der Börse) unmittelbar nach der Ankündigung des iPhones etwas voreilig den Untergang von Palm vorausgesagt hatte, wusste ich nicht mehr genau, ob ich mich über die nach und nach durchsickernden Unzulänglichkeitern der Jobs'schen Mobiltelefonie-Revolution ärgern oder über die absehbare Überlebenschance von Palm freuen sollte. Keine offene Anwendungsentwicklung, kein UMTS, kein Speicherslot etc pepe - für Geschäfts- und Profianwender scheint das iPhone inzwischen alles andere als geeignet.

Dafür trumpft Palm jetzt mit einem neuen Modell auf, nachdem der Treo 680 grade mit etwas magerem Neuerungen-Portfolio und katastrophal schlechter Batterielebensdauer von sich reden gemacht hat. «Demnächst erhältlich» werden soll der Treo 750, und der hat es vor allem dank UMTS/HSDPA in sich.

Das allerdings wars denn auch schon - in allen andern Belangen scheint das neue Gerät mit dem Vorgänger Treo 750v identisch, bis hin zur lausigen Bildschirmauflösung von 240x240 Pixeln - es handelt sich nämlich um die Version mit Windows Mobile. Wie Palm da von der «Benutzerfreundlichkeit von Palm» schwärmen kann, ist mir unbegreiflich.

Einen Preis und ein konkretes Release-Datum habe ich nicht gefunden, und die Specs-Seite haut mich auch nicht aus den Schuhen - ich warte auf das Modell mit Palm-OS. Die «Benutzerfreundlichkeit von Palm» liegt nämlich eindeutig in der Software und seit der Abschaffung der Graffiti nicht mehr in der Hardware (auch wenn die Tastatur verblüffend gut funktioniert und anderswo inzwischen über den Mangel an taktiler Rückmeldung beim iPhone gemümmelt wird).

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