08.01.14

Ozobot: Kleiner Smartbot fährt vorgegebene Bahnen

Ein smarter Mini-Bot. (Foto: Evollve Inc.)

Eine Kugel, der man den Weg weisen kann? Ozobot klingt fast so wie eine Sphero -Alternative, ist letztlich aber eine ganz andere Art Roboter, die perfekt zum Spielen auf Tablets und Spielbrettern geeignet zu sein scheint.

Ein smarter Mini-Bot. (Foto: Evollve Inc.)

Erstmals auf der CES 2014 zeigte das noch unbekannte Unternehmen Evollve Inc. den Ozobot. Eigenen Aussagen zufolge ist das der kleinste smarte Roboter, der eigenständig auf Spieler reagieren kann. Was genau bedeutet das?

 

Er kann sehen!

Ozobot ist in der Lage, Linien, Farben und Licht wahrzunehmen, sofern sich diese auf dem Boden befinden, über den der kleine Kerl tuckert. Im besten Fall sollte dies ein Tablet, ein klassisches Spielbrett oder gar ein Stück Papier sein. Unter anderem kann Ozobot einem selbst gezeichneten Weg folgen, sich innerhalb eines gekritzelten Kreises bewegen oder sich auf einer (selbstgebauten) Rennbahn Herausforderungen widmen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und auch abhängig von der Kreativität der Spieler.

Wer keine eigenen Ideen hat, der kann genauso auf entsprechende Apps - wohl für iOS und Android - zugreifen. Zum Verkaufsstart möchte man mindestens vier Apps anbieten. Hinter OzoPath, OzoLuck, OzoDraw und OzoRace verbergen sich wohl naheliegende Spielideen - also Rennspiele oder Malprogramme. Ein SDK für Entwickler wird sicherlich auch noch folgen.

Ozobot scheint flexibler zu sein, als man womöglich annimmt. So kann er bis zu 1000 digitale Codes und Befehle (über entsprechende Apps) verarbeiten, die Geschwindigkeit darf reguliert werden und er ist fähig, auf Eingaben Feedback zu geben. Außerdem fährt er präzise die definierten Wege, wie auch das offizielle Promo-Video der Macher verdeutlicht:

Der integrierte Akku soll bis zu 40 Minuten pro Ladung aushalten - bei aktivem Betrieb. Das ist ordentlich.

Wie gewohnt - nicht fertig!

Ozobot wurde als quasi fertiges Produkt auf der CES 2014 vorgestellt. Knapp 60 US-Dollar soll das Gadget kosten, ein Paket mit einer kleinen Rennbahn liegt bei 120 US-Dollar. Trotzdem möchten die Verantwortlichen noch Geld für die Produktion einsammeln. Am 15. Januar 2014 beginnt eine Kickstarter-Kampagne, dann wird man Ozobot sozusagen vorab ordern können. Da als Erscheinungszeitraum Weihnachten 2014 anvisiert wird, könnten wir Europäer mit etwas Pech wohl erst 2015 in den Genuss des amüsanten Bots kommen.

Weitere Details auf der offiziellen Webseite.

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