Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

09.01.07

OQO Model 02: Der UMPC lebt!

blog1

 

Als ich Mitte der neunziger Jahre im Hörsaal der Uni Vorlesungen auf meinem videokassettengrossen Sharp-Handheldcomputer (unter Dos 5.0) mittippte, hätten mich die Blicke der Komilitonen und -innen schon fast umgebracht. Inzwischen tippen ihre Kids ihre SMS auf dem Handy, und wir rennen alle mit Palm-PDA oder Smartphones in der Gegend rum. Aber eigentlich hätte ich gern einen echten PC im Hosentaschenformat - beispielsweise den "OQO Model 02"

Das Teil von der Firma mit dem unaussprechlichen Namen erweckt das UMPC-Mem für mich wieder zum Leben. Es ist ein vollwertiger PC mit allem drum und dran in etwas kleineren Abmessungen als mein geliebter Sharp. Das Top-Modell bringt einen 1,5 GhZ-Prozessor, Windows XP Professional, 60GB Harddisk und 1 GB RAM. Es funkt in Wifi und Bluetooth und optional auf dem amerikanischen überall-Breitbandnetz des Telekom-Anbieters Sprint (EV-DO). Ausserdem hat es einen Touchscreen und eine schmucke Docking-Station mit CD-Laufwerk.

Umwerfend finde ich aber vor allem den Preis: Mit 1849 Dollar ist die Luxus-Variante mit 800x600 Pixel Bildschirm durchaus bezahlbar, und die günstigeren Versionen für 1700 respektive 1500 Dollar wirken schon fast wie Schnäppchen.

Da Zehnfinger-Tippen auf der kleinen Tastatur indes nicht praktikabel erscheint, bleibt wohl die offzielle Lokalisierung des geräts für die diversen Europäischen Layouts abzuwarten - ich habe keine Infos über den Marktstart auf dem alten Kontinent gefunden.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer