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11.05.14

Basteldings: Selbstbau-Smartwatch auf Arduino-Basis

Die aktuelle Version der „Open Source Watch“.

Schlicht „Open Source Watch“ heißt das Projekt von Jonathan Cook aus San Francisco: Es ist eine Smartwatch, die jeder Interessierte nachbauen und verbessern kann.

Die aktuelle Version der „Open Source Watch“. Die aktuelle Version der „Open Source Watch“.

Zehn Jahre gibt es die Arduino-Plattform bereits – Grund genug für das US-amerikanische „Maker“ Magazin zu einem Wettbewerb aufzurufen. Der Gewinner: Jonathan Cook mit seiner Open-Source-Smartwatch. Er kann als Belohnung nun Ende September zur Maker Faire in Rom fliegen. Für ihn aber wahrscheinlich noch wichtiger: Sein Projekt wird in der Community schlagartig bekannter.

Zugegeben: Jonathan Cooks „Open Source Watch“ ist zum jetzigen Stand der Dinge nicht der eleganteste Vertreter seiner Art. Aber darum geht es im ersten Schritt auch gar nicht. Vielmehr soll das Projekt zeigen, dass eine solche Selbstbau-Smartwatch überhaupt möglich ist. Da Cook ganz im Sinne von Open Source alle Informationen rund um das Projekt frei zur Verfügung stellt, können andere nun frei darauf aufbauen.

Im Innern arbeitet ein 100 Prozent zu Arduino kompatibler Microduino Core+, der umgerechnet gerade einmal rund 7,30 Euro kostet. Die Anzeige übernimmt ein OLED mit 1,3 Zoll Diagonale und 128 x 64 Pixeln. Die Verbindung zu einem Mobilgerät wird über ein Bluetooth Low Energy Modul hergestellt. Das Gehäuse wiederum kommt aus dem 3D-Drucker.

Mit Blick auf die Funktionen ist die Open Source Watch aktuell noch bescheiden und beschränkt sich auf Datum und Uhrzeit. Weitere Features wie die Anzeige von E-Mails, Facebook-Nachrichten oder Tweets sind aber natürlich vorgesehen. Was davon wann Wirklichkeit wird, hängt nun stark davon ab, wie viele andere sich von der Idee begeistern lassen und die Weiterentwicklung unterstützen.

Mehr Informationen dazu auf oswatch.org. Dort findet ihr auch eine Anleitung zum Nachbauen. Zudem sucht Jonathan Cook noch Mitglieder für sein Team. Gefunden haben wir die Open Source Watch bei Technabob.

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