05.02.10

Olympus PEN E-PL1: Micro Four Thirds to go

Olympus PEN E-PL1 - Kompakt, aber teuer (Olympus)

Mit der neuen PEN E-PL1 erweitert Olympus das Programm der Micro Four Thirds-Kameras.

Als Nutzer einer Olympus DSLR weiß ich die Vor- und Nachteile einer Four Thirds-Kamera durchaus zu schätzen. Und ich weiß, dass das System früher oder später im Bereich der DSLRs aussterben wird, einfach weil Vollsensoren die Herrschaft übernehmen werden. Sinn macht es aber im Bereich der kleinen Kompaktkameras, die bisher unter den winzigen Sensoren leiden. Die PEN-Serie von Olympus zeigt, dass es anders geht, allerdings sind die Geräte ziemlich teuer. Das ändert sich jetzt - ein wenig.

Innen wartet also der Micro Four Thirds Sensor, der 12.6 Megapixel liefert und dessen ISO Bereich von 100 bis 3200 ISO reicht. Nett von Olympus, dass es jetzt auch einen eingebauten Blitz gibt.

Der Clou sind natürlich die Wechselobjektive. Die PL1 wird mit dem klassischen 14-42mm ausgestattet sein. Das liefert meiner Erfahrung nach recht gute Ergebnisse und ist zudem sehr leicht. Bisher gibt es zusätzlich ein Weitwinkelobjektiv (9-18mm) und einen kleinen Zoom, der von 14-150mm reicht.

Zusammen mit den Objektiven dürfte die Bildqualität der PL1 allen anderen Kompaktkameras weit überlegen sein, aber da ist dann leider noch der Preis. Der ist zwar runtergegangen, aber in den USA soll die Kamera, wenn sie im März auf den Markt kommt, 600 Dollar kosten.

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer