06.11.09

Olympus E-P2: Erneuerter Winzling

Olympus E-P2 - Wechselobjektive aber leider teuer (Bild: Olympus)

Die Olympus E-P2 ist die zweite Kamera vom Hersteller mit dem Micro-FourThird-System, die den Kompaktmarkt erobern soll.

Olympus plant schon mal vor. Dass das FourThird-System bei digitalen Spiegelreflexkameras eher ein Auslaufmodell ist, scheint klar. Auch wenn die Konkurrenz bei größeren Sensoren auch nicht mehr Pixeln liefert, punkten die doch gegenüber der Olympus mit einem besseren Rauschverhalten. Ein großer Sensor ist da einfach besser. Deswegen muss FourThird aber nicht tot sein. Im Gegenteil, denn in Kompaktkameras funktioniert das System wunderbar. Auch wenn es, wie im fall der Olympus E-P2, sehr teuer ist:

Die Vorteile eines Micro FourThird-Systems für Kompaktkameras liegen auf der Hand. Man bekommt eine kleine Kamera, die man aber trotzdem mit Wechselobjektiven bestücken. Ob Weitwinkel, kleines Tele, oder guter Zoom - man kann relativ viele Objektive auf die Kamera schrauben.

Im Gegensatz zum Vorläufer, der [amazon=B002CGS52K]E-P1[/amazon], hat sich nicht so viel getan. Sensor, Auflösung und Video-Funktionalität sind gleich geblieben. Dafür gibt es jetzt aber einen aufsteckbaren, elektronischen Sucher, der die Kamera allerdings schon ziemlich verunstaltet.

Zusätzlich hat Olympus bei der Software nach gebessert. Im Autofokus kann man nun sich bewegende Objekte markieren, es gibt diverse neue Filter für Spezialeffekte, zum Beispiel das gerade sehr beliebte "Tilt-Shift" (das dafür sorgt, dass Fotos von belebten Gegenden aussehen wie eine Modelleisenbahnanlage).

Das klingt alles sehr reizvoll, aber 900 Euro für den Body lassen einen dann doch die Kinnlade auf den Schreibtisch fallen. Allerdings gibt es die Olympus E-P2 bereits jetzt inklusive Objektiv für weniger.

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