02.09.09

Olympus 600: Und noch eine Olympus

Olympus E 600 - Kleiner Bruder der E620 (Bild: Olympus)

Die Olympus 600 soll die neue Einsteigerklasse in die DSLR-Welt sein. Fragt sich nur: Warum?

Olympus sorgt seit einiger Zeit auf dem Markt der Einsteiger-DSLRs für jede Menge Druck. Die kleine, kompakte 420er mag zwar keinen Bildstabilisator haben, dafür bekommt man die Kamera manchmal aber auch schon für 300 Euro, was ein gutes Angebot ist. Wer haben möchten kann die E-620 nehmen, noch mehr Komfort gibt es bei der E-30 und die sehr teure E-3 schliesst das Angebot ab. Jetzt parkt Olympus die E-600 zwischen der 420 und der 620. Macht das Sinn?

Auf den ersten Blick ist es nicht unklug, wenn man sein Portfolio erweitert. Kunden können ja wie kleine Kinder sein. Der eine will das nicht, der andere kann auf genau jene Funktion nicht verzichten. Also hat man bei Olympus die 620er genommen und erstmal abgespeckt.

Es fehlen: Einige Fotofilter, die Hintergrundbeleuchtung der Knöpfe und die Funktion, mit der man zwei Bilder "doppelbelichten" kann. Das war es schon. Alles soll mit der E-620 baugleich sein. Und dann fragt man sich schon: Warum? Macht das Sinn? Glaubt man den Gerüchten, hat Olympus mit der 620 ein paar Absatzprobleme, weil die Kunden die Kamera dann doch zu teuer finden.

Die E-600 soll samt dem üblichen 14-42mm f3.5/5.6 Objektiv in den USA rund 600 Dollar kosten, wenn sie im November auf den Markt kommt. Aber die 620er kostet bei Amazon im Moment auch nur 699 Dollar. Bei uns ist die Olympus E620 dann doch noch etwas teurer...

 

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