12.06.14

OhMiBod Vibrator: Fernbedienung mal anders

Vibrator und App in Aktion

Da soll noch einmal jemand behaupten, Technologie würde uns entfremden: Die Macher des OhMiBod wollen jedenfalls für Paare genau das Gegenteil erreichen – mit einem via App ferngesteuerten Vibrator. Dank WLAN können die Partner dabei sogar an entgegengesetzten Enden der Welt sein.


(Bild: OhMiBod)

Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere noch an einen Vibrator, der 2006 auf den Markt kam: Er reagierte auf die abgespielte Musik eines angeschlossenen Players. Das war damals neu und aufregend. Dessen Macher haben inzwischen eine vielfältige Kollektion solcher und ähnlicher Geräte in petto. Und nun sind sie noch einen Schritt weiter gegangen: auf Indiegogo.

Hinter „OhMidBod“ steht dabei ein Ehepaar, das immerhin bereits 26 Jahre zusammen ist. Suki Dunham arbeitete früher für Apple im Bereich Produktmarketing, was man den schicken Verpackungen auch eindeutig ansieht. Brian Dunham ist ursprünglich Finanzfachmann und zugleich verantwortlich für die alles auslösende Idee: Er schenkte seiner Frau 2004 zu Weihnachten einen iPod und einen Vibrator. Der Rest ist Geschichte.

Sie haben die Idee inzwischen ausgebaut. Den besonders kompakten „Club Vibe 2.OH“ kann man auch dezent unter der Kleidung tragen – beispielsweise in der Disco. Dank Fernbedienung sowie einem integrierten Mikrofon lässt sich die Musik damit wohl auf ganz besonders stimulierende Weise erleben. Dieses kleine Geräte jedenfalls wurde zum großen Hit. Es ist der Bestseller im OhMiBod-Programm.

Die Macher bekamen viele Nachfragen, doch eine Fernbedienung via Smartphone zu ergänzen. Heraus kam der äußerliche weitgehend identische „blueMotion“, der sich per Bluetooth mit iPhones oder Android-Smartphones verbindet. Auf der Elektronikmesse CES 2014 in Las Vegas hatten sie diesen neuesten Vibrator vorgestellt, im Juli kommt er auf den Markt.

Allerdings ging das so manchen noch nicht weit genug. Sie wollten mehr. „Kann ich das von überall aus bedienen?“ sei die häufigste Frage zum blueMotion auf der CES gewesen. Via Indiegogo soll nun das Geld zusammenkommen, um den blueMotion um WLAN zu erweitern. Das erhoffte Ziel von bescheidenen 20.000 US-Dollar wurde bereits erreicht und überschritten.

Die dazugehörige App bietet dabei eine vielfältige Auswahl von Spielmöglichkeiten. So gibt es vorgegebene Vibrationsmuster von „Crashing Waves“ bis „Intense and Fast“, die man durch Tappen um eigene Variationen ergänzen kann, es lassen sich darüber hinaus die Sensoren des Smartphones zur Steuerung verwenden und auch die Idee des Mikrofons bleibt: Man kann also ebenso per Stimme, Musik etc. steuern lassen. Nicht zuletzt können sich die Partner gegenseitig Fotos schicken.

UPDATE: OhMiBod hat mittlerweile verschiedene Produkte veröffentlicht. Diese können unter anderem bei Amazon gekauft werden.

Jetzt gratis anmelden und wir unterstützen Sie mit Informationen und aktuellen Lernangeboten!