26.03.14

Zwei Milliarden Dollar für Oculus VR: Facebook wandelt auf den Spuren von Google

Oculus Rift DK2

Für zwei Milliarden Dollar übernimmt Facebook das Virtual-Reality-Startup Oculus VR. Wie Rivale Google zeigt der Konzern damit, dass er sich nicht vor gewagten Investitionen mit einem extrem langfristigen Zeithorizont scheut.

 

Die Zeiten, in denen sich die weltweit führenden Internetfirmen bei Akquisitionen auf Teams, Lösungen und Technologien konzentrierten, die für ihr Kerngeschäft unmittelbar oder in naher Zukunft Nutzen haben, sind vorbei. Nachdem schon Google seit längerem darauf setzt, sich Firmen einzuverleiben, von deren Know-how und Netzwerk es frühestens in einigen Jahren ernsthaft profitieren würde, scheint sich auch Facebook mit einer derartigen Investitionsstrategie anzufreunden. Der Kauf von WhatsApp beispielsweise bringt dem sozialen Netzwerk vorläufig gar nichts, könnte allerdings auf lange Sicht wichtige Marktanteile sichern und Erlösquellen erschließen, hofft Facebook. Wenige Wochen nach der Bekanntgabe der Akquisition des Messengers für bis zu 19 Milliarden Dollar schlägt Mark Zuckerberg erneut zu und kauft das zwei Jahre alte Virtual-Reality-Startup Oculus VR für zwei Milliarden Dollar in bar und Aktien.

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