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17.11.15

Nvidia Shield K1 im Test: Das beste Tablet für Gamer?

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Playstation 4, Xbox One, Wii U oder PC: Welche Plattform ist die beste zum Spielen? Unter Gamern sorgt diese Frage für hitzige Diskussionen. Nvidia wirft einen weiteren Mitstreiter ins Rennen, der das ultimative Gaming-System darstellen soll: ein Tablet. Besser gesagt: das Nvidia Shield, das es nun in der neuen Version namens K1 gibt.

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Wenn Hersteller neue Geräte auf den Markt bringen, versuchen sie getreu dem Slogan "Größer. Schneller. Besser." zu punkten. Nicht so Nvidia. Seltsamerweise fällt die Hardware-Ausstattung beim Shield K1 fast identisch wie bei seinem Vorgänger aus (unser Test dazu: Teil 1 | Teil 2).

Das heißt, unter der schwarzen Haube des acht Zoll kleinen Tablets arbeitet ein 2,2 GHz Quad-Core Prozessor mit einem Nvidia Tegra K1 GPU und 2 GB RAM zusammen. Der Speicher ist lediglich 16 GB groß, kann aber über den microSD-Slot um bis zu 128 GB erweitert werden.

Zudem bietet das neu veröffentlichte Shield wieder zwei Kameras mit jeweils 5 MP und Stereo-Lautsprecher. Als Betriebssystem läuft Android 5.1.1 "Lollipop", das aber bald auf Version 6.0 "Marshmellow" upgedatet werden soll. Kurz: Nvidia setzt beim K1 auf die gleichen Bauteile wie beim letzten Shield-Modell ein. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Stylus wegfällt.

Warum gibt es dann überhaupt eine neue Ausgabe des Tablets? Weil Nvidia nun bei anderen Aspekten auf die Tube drückt.

Günstiger als die Konkurrenz

Zum Beispiel kommt der neue Preis einer Kampfansage gleich: Trotz High-End-Hardware kostet das Tablet nur 199 Euro (UVP). Damit liegt das Shield K1 preislich weit unter dem einer Playstation 4, aber auch unter einem iPad Mini 4, Galaxy Tab S2 oder anderen vergleichbaren Tablets.

Dabei wurde nicht an der Verarbeitung gespart: Die Rückseite ist angenehm gummiert, mit seinen 360 Gramm Gewicht liegt das Tablet zusätzlich angenehm in der Hand. Es gibt kein negativ auffallendes Spaltmaß, auch sonst gibt es an dem Plastikgehäuse nichts Negatives feststellen.

Das IPS-Display löst mit 1080p Full HD auf, also mit einer Auflösung von 1920x1200 Pixel. Über den Mini-HDMI-Port spiegelt man das Geschehen auf seinen HD-Fernseher, wo das Bild ebenso brillant erscheint. Wen es stört, dass auf dem K1 und der "Glotze" das Gleiche zu sehen ist, kann die Darstellung auf dem Shield deaktivieren.

Ein Gamepad zum Verlieben

Einen ebenso erstklassigen Eindruck hinterlässt das Gamepad, das man leider zusätzlich kaufen muss (Kostenpunkt: 60 Euro). Der Controller weist viele frappierende Ähnlichkeiten zum Xbox-Gamepad auf, was aber als Vorteil zu sehen ist. Somit bietet auch das Nvidia-Zubehör zwei analoge Sticks, ein Digi-Kreuz, vier Aktionstasten (A, B, X, Y) sowie die L1-/L2- und zwei Shoulder-Buttons.

Zudem gibt es eine Art "Home"-Button, mit dem man einen schnellen Zugriff auf die Shield-App erhält. Damit bekommt man unter anderem Zugriff auf News, Apps und das exklusive Cloudgaming-Angebot.

Zwischenfazit

Betrachtet man nur die Hardware, dann bietet das Shield K1 nichts Neues außer einem attraktiven Preis. Das dürfte vielen Interessierten aber nicht reichen, um die Läden zu stürmen. Dessen dürfte sich Nvidia bewusst gewesen sein, deswegen bohrte der Hardware-Hersteller sein Tablet mit weiteren attraktiven Features auf. Welche das sind, erfährst du im zweiten Teil unseres Testberichtes.

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