Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

04.11.14

Notebook vs. Desktop-PC: Haben unsere „Tower“-Rechner ausgedient?

© You can more - Fotolia.com

Tablets sind inzwischen verbreiteter als klassische Rechner. Aber für eine ganze Reihe von Arbeiten sind die herkömmlichen Geräten immer noch unverzichtbar. Doch wie sieht es eigentlich mit der Entscheidung zwischen Notebook und Desktop aus? Braucht man die stationären Rechner noch oder ist ein Notebook immer die bessere Wahl?

© You can more - Fotolia.com © You can more - Fotolia.com

Jahrelang gingen die Verkäufe von Desktop-PCs und Laptops zurück, während der Anteil der Tablets am Markt rasant anstieg. 2014 ändert sich das langsam. im zweiten Quartal wurden sogar seit dem dritten Quartal 2013 zum ersten Mal wieder mehr Notebooks als Tablets verkauft.

Die klassischen Desktop-PCs liegen zwar auch schon lange hinter den Laptops zurück, aber sie besitzen durchaus ihre Fangemeinde. Schließlich haben sie gegenüber den mobilen Klapprechnern auch einige Vorteile zu bieten.

Für intel ist die Wahl zwischen Notebook oder Desktop-PC eine Frage des Lifestyles. Auf jeden Fall bietet ein Desktop-Rechner - wenn es denn kein All-in-One-Gerät ist, in aller Regel mehr Freiheit bei der Wahl der Komponenten.

Notebooks sind zwar mobiler, aber in der Regel etwas schwächer ausgestattet, bzw bei gleicher Leistung teurer. Als mobile All-In-One-Geräte sind sie weniger ausbaufähig als echte Desktop-Rechner mit Gehäuse und separatem Bildschirm.

Schließlich kann man seinen Tower-Rechner nicht nur nach dem bevorzugten Aufgabengebiet aus einem breiten Angebot auswählen und noch leicht anpassen. Nein, man kann ihn komplett individuell aus Wunschkomponenten zusammenstellen lassen. Vom Gehäuse über Mainboard, Prozessor, Netzteil, Kühler und Lüfter bis hin zu Grafik- oder Soundkarte, Festplatte und SSD.

Und das nicht nur per Mausklick im Netz. Viele Online-Händler besitzen Filialen vor Ort, wenn auch nicht immer im ganzen Bundesgebiet. Computer-Händler Arlt zum Beispiel ist besonders in Süddeutschland stark vertreten. Das Traditionsunternehmen mit 280 Mitarbeitern und eigener PC-Manufaktur betreibt neben dem Online-Shop 18 Filialen, die nördlichste davon befindet sich in Frankfurt. Praktisch, wenn man in der Gegend wohnt, sich bei der Zusammenstellung noch persönlich beraten lassen möchte und seinen Rechner selbst abholen will.

Zu so einem selbst zusammengestellten Desktop-PC entwickelt man zudem ein ganz anderes Verhältnis als zu einem Rechner von der Stange. Abgesehen, davon, dass ein Laptop gar nicht in der Lage wäre, 3D-Renderings und Animationen so flüssig und schnell zu erstellen wie der selbst konfigurierte Desktop-PC.

Es gibt also durchaus noch Anwendungsfälle für den klassischen Tower-PC. Er lässt sich durch seine Größe und den Platz im Gehäuse auch bei Bedarf unkompliziert modular ausbauen und dadurch länger nutzen als ein Laptop-Rechner, der nur schwer aufrüstbar ist.

Manche Nutzer wollen auch gar keinen mobilen Rechner, sondern einen festen Arbeitsplatz. Mit einem fest installierten Rechner, den man aufsucht, um etwas zu erledigen. Mit ein oder zwei großen Bildschirmen und ordentlich Power unter der Haube. Zum mobilen Surfen und Schreiben nimmt man dann eben das Tablet zur Hand, das in der Regel leichter ist und länger durchhält als ein Laptop.

Ausgedient haben Tower-Desktops also noch lange nicht. Für manche Einsatzgebiete kommt man einfach nicht um leistungsstarke, günstige und leicht ausbaubare Rechner herum.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer