20.06.10

Nokia X5: Wer hat denn das verbrochen?

Nokia X5 - Da braucht man eine Lupe (Bild: Nokia)

Nokia überrascht mit dem X5, einem Handy mit einem, nun, ungewöhnlichen Design. Schütteln und Drehen sind angesagt.

Ich hatte schon eine Menge Handys von Nokia. Und schleppe ab und zu immer noch das N70 als Ersatzhandy mit den in Urlaub, weil es gefahrlos und ohne Datenroaming funktioniert. Aber seit ein paar Jahren scheint Nokia in eine Art Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Auf dem Smartphonemarkt tut man sich schwer, und weil man immer noch am schwerfälligen Symbian festhält, wird das dann auch noch eine Zeit lang so bleiben. Und in Sachen Design müsste auch mal jemand mit Nokia reden:

Gut, Mircosoft hat mit dem " Kin " auch gerade so ein merkwürdiges Handtellertelefon gezeigt, aber das X5 sieht aus wie ein zu heiss gewaschenes Blackberry. 74 x 66mm misst es, und mit einer Dicke von 17mm ist auch nicht gerade besonders flach. Die merkwürdigen Ausmaße führen dann auch dazu, dass das Display gerade mal 2,3 Zoll hat und mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln daher kommt.

Die Ausstattung des Handys liest sich dann wieder ok. WLAN, UMTS, ein 600MHz ARM 11 Prozessor, 5MP Kamera mit LED Blitz, ein SD-Kartenslot, der 32 GB verträgt. GPS ist nicht dabei. Dafür gibt es eine ausfahrbare Tastatur und eine deutlich verbesserte Musikverwaltung über Ovi Music. Nett: will man zum nächsten Musikstück, dreht man das Handy im Uhrzeigersinn; schüttelt man das Gerät, werden die neusten Nachrichten angezeigt.

Da hat man also die halbe Smartphonepackung, muss das alles auf einem winzigen Bildschirm ertragen. Sinn macht das nur begrenzt. Nokia geht mit dem X5 zunächst in Asien auf den Markt, dort soll es umgerechnet 165 Euro kosten.

Schlagworte zu diesem Artikel

Jetzt gratis anmelden und wir unterstützen Sie mit Informationen und aktuellen Lernangeboten!