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01.11.06

Nokia bringt Standalone GPS für 360 Euro

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Komplettsystem mit Multimedia und 3,5 Zoll-Bildschirm -aber leider nicht der besten Software

Das «Nokia 330 Auto Navigation» wird mitsamt den Navteq-Karten für ganz Europa auf einer 2-Gigabyte Speicherkarte geliefert und soll im letzten Quartal dieses Jahres (ähm?) erhältlich sein. Falls es dem Fahrer unterwegs mal langweilig werden sollte, kann er auf die Multimedia-Fähigkeiten des Navigators zurückgreifen, der laut Pressemitteilung Auch als MP3-Player, Foto-Album und Videobox agiert.

Als kleine Enttäuschung ist die Wahl der Navigations-Software zu bezeichnen - ich habe das System von Route66 in schlechter Erinnerung, als ich hier in den USA diverse Navi-Lösungen ausprobiert habe.Inzwischen hat Route66 mit "Chicago" einen eigenen Standalone-Navigator im Programm, der für knapp 400 Euro als "kleinster Breitbild-Routenplaner" angepriesen wird.

Meine Wahl ist - allerdings aus unten erwähnten Gründen - vor einem Jahr nach etlichen Tests auf TomTom gefallen, und bisher bin ich damit ausgesprochen glücklich.

Das liegt aber auch daran, dass ich kein Standalone Gerät haben wollte. TomTom verkauft zwar inzwischen auch kompakte Integral-Systeme (die noch dazu Wetterfest und damit Motorrad- oder Velo-tauglich sind), aber vor allem ist ihre Software auch für Pocket-PC und Palm-Geräte erhältlich - und sie ist ausgesprochen intuitiv zu bedienen. Die Warterei, bis TomTom endlich auch für das neue Palm-OS liefern konnte, hat sich jedenfalls in meinen Augen gelohnt.

Nachdem ich nämlich mit dem Kauf eines Palm Treo 650 endlich mein Handy mit meinem heissgeliebten PDA verheiratet habe (ich habe Palm Personal Digital Assistants besessen, seit der erste Pilot auf den Markt gekommen ist) sah ich keinen Grund mehr, zusätzlich einen MP3-Player oder ein Navi-System mitzuschleppen - der Treo beherrscht all diese Aufgaben. Im Zusammenspiel mit einem Bluetooth-GPS dient er mir im Auto wie auf dem Töff, in den USA wie in Europa treu als Wegweiser zu den verborgensten Adressen und hat sich auf einer Motorrad-Querung der USA von New York nach San Francisco im April bestens bewährt.

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