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12.12.06

Nokia 6233 im Test - Teil 1: First Impression

Nokia 6233

Gemäss Nokia bietet das 6233 die perfekte Mischung zwischen Business und Lifestyle. neuerdings hat das edle Handy getestet.

Edel sieht es ja schon aus, dieses 6233. Beim in schwarz und grau erhältlichen Handy dominieren Edelstahl sowie Plastik-Teile im metallic-Look. Mit 11cm x 4.5cm und einer Dicke von knapp 2cm ist es jedoch nicht gerade filigran (wobei das Gewicht von 110g hierbei auch nicht unbedingt unterstützend wirkt). In Anbetracht der eingebauten Features ist das aber auch zu verkraften: Triband, GPRS-, EDGE- & UMTS-Unterstützung, Bluetooth, Infrarot, E-Mail Client, 2 Megapixel Kamera, TFT-Display (260'000 Farben, 320 x 240 Pixel), microSD-Slot, Stereolautsprecher, Radio sowie die Möglichkeit, via Nokia PC Suite Kontakte, Termine und Aufgaben (z.B. aus Outlook oder Lotus Notes) mit dem Handy zu synchronisieren. Soviel zu den Features - gehen wir ins Detail.

Gesteuert wir das Nokia 6233 über einen Vier-Wege Button (inkl. einem fünften Button in der Mitte) Fünf-Wege-Button sowie über zwei "Schnellzugrifftasten" welche links und rechts unterhalb des Displays angebracht sind. Dies stimmt mich schon mal zuversichtlich, zumal ich mit Joysticks schlechte Erfahrungen gemacht habe (bei meinem T300 und meinem K700i war der Joystick jeweils innert kürzester Zeit kaputt). Auf der Tastatur des 6233 dürfen ein Ziffernblock und die altbekannten grünen resp. roten Hörertasten natürlich auch nicht fehlen. Ferner ist auf der linken Seite eine Taste für die Aktivierung der Push-To-Talk Funktion angebracht, welche für mich als Swisscom-Kunde jedoch keine Praxisrelevanz hat. Auf der rechten Seite finden sich + und - Buttons, mit welchen man sowohl die Lautstärke als auch den Zoom (wenn die Kamerfunktion aktiviert ist) steuern kann und eine Taste für eben diese Kamerafunktion. Alle Tasten sind solide verarbeitet und machen den Eindruck als würden sie einige Zeit durchhalten.

Der Bildschirm ist schön gross und zeigt Bilder in absolut hervorragender Qualität an. So macht ein Handy wirklich Freude! Auf der Rückseite befindet sich die Linse der 2 Megapixel Kamera, welche Fotos mit einer maximalen Grösse von 1600 x 1200 Pixel schiessen kann (bei Videos beträgt die maximale Auflösung 640 x 480 Pixel). Jedoch bietet der Telefonspeicher nicht gerade viel Platz für grosse Fotos: bloss prähistorisch anmutende 8MB hat der User auf dem 6233 zur Verfügung, dann muss man auf die microSD Karte ausweichen. Bei mir war eine 64MB Karte im Lieferumfang enthalten, womit gut 140 Fotos bzw. knapp fünf Minuten Video (jeweils in höchster Auflösung) möglich sind. microSD Karten sind inzwischen ja nicht mehr so teuer (1GB für circa CHF 50.-), aber es nervt halt trotzdem ,wenn man solch ein hochgezüchtetes Handy nur gescheit nutzen kann, indem man noch separates Zubehör kauft.

 

Nokia spricht beim 6233 von einer Standby-Zeit von gut 14 Tagen und einer Sprechzeit von 3h bis 4h. Der ausführliche Test unsererseits wird zeigen, wie realistisch diese Angaben sind (ich habe das Handy nun seit knapp 1 Woche und musste es schon zwei Mal aufladen). Im zweiten Teil des Tests werden wir uns die Menuführung des Nokia 6233 (bzw. deren Benutzerfreundlichkeit)etwas genauer anschauen. Das Nokia 6233 kostet im Handel (ohne Vertrag) knapp CHF 500.- respektive ?250 (Hallo WTO!?)

Weiterführende Links:

Nokia 6233

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