17.08.10

Nikon S1100pj: Noch eine Digicam mit Projektor

Nikon S1100pj

Nikon zeigt mit der S1100pj eine weitere Kamera, die auch einen Projektor eingebaut hat.

 

Bei kleinen Digitalkameras kann man eine hübsche, neumodische soziale Verhaltensweise beobachten. Fotografiert jemand eine Gruppe, stürzt sich diese nach dem Foto auf den Fotografen, um das Bild auf dem meist doch recht kleinen Display kritisch zu beäugen. Das kann man, zumindest mit der neuen Nikon S1100pj , der Nachfolgerin der S1000pj , auch einfacher haben. Die macht nicht nur Fotos, sondern hat auch einen eingebauten Projektor, mit dem man die Bilder, soweit vorhanden, an eine Wand werfen kann.

Doch zunächst müssen die Fotos ja erst einmal gemacht werden. Die S1100pj verfügt über einen Sensor, der 14 MP leistet. Das Objektiv hat eine Brennweite von 28 bis 140mm und die Lichtempfindlichkeit beginnt bei F3.9. Aufnahmen bei ungünstigem Licht werden also nicht leicht. Videos werden im 720p Format aufgenommen. Hier erwartet einen also eher Standard.

Der Projektor ist naturgemäß von der kleineren Sorte. Die 14 Lumen, die das Ding leistet, reichen aber vermutlich für abgedunkelte Zimmer gut aus. Die Projektionsgröße beträgt, je nach Abstand, zwischen 13 und 120 Zentimeter. Weiter als 2.4 Meter darf die Kamera aber nicht von der Wand entfernt stehen. Will man die Bilder zeigen, muss man sich ein wenig beeilen, denn nach einer Stunde macht der Akku schlapp. Es sei denn, man hat einen USB-Anschluss in der Nähe, dann geht es natürlich länger.

Die Nikon S1100pj soll in den nächsten Wochen in den Handel kommen.

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