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04.02.09

Nikon P90: Super gezoomt

Nikon P90 - Super Zoom!

Die Nikon P90 ist der zweite Versuch des Herstellers auch im Bereich der Superzoom-Kameras Fuss zu fassen.

Superzoomkameras sind schon extrem praktisch. Die modernen Objektive decken einen riesigen Bereich ab. Im Fall der neuen Nikon sind das erstaunliche 26mm bis 624mm. Dafür muss man bei DSLR-Kameras einen ganzen Objektiv-Wald mit sich rumschleppen. Allerdings hat der große Zoombereich natürlich auch so seine Nachteile. Vignettierungen im Weitwinkel, sogenanntes "purple fringing", also ein rosa Schatten um manch dunkle Stellen, und arge Verzerrungen am Ende des Zooms sind der Preis für so viel Leistung. Da hat die Nikon bisher keine Ausnahme gemacht.

Ob das bei der P90 besser geworden ist, verrät Nikon natürlich noch nicht, handelt es sich im Moment doch erst mal nur um die Ankündigung. Allerdings hat man ein paar Dinge verändert. Statt 10 erwarten den Fotografen jetzt 12 Megapixel, die allerdings immer noch auf einem Sensor liegen, der zehnmal so klein ist, wie jener, der in den DSLRs von Nikon arbeitet. Den Zoombereich hat man von 486mm auf die erwähnten 624mm erweitert. Unten rum ging es von 27 auf 26mm.

Der LCD Bildschirm ist größer etwas größer geworden, aber vor allem kann man ihn nun zumindest in eine Richtung ausklappen. Verbessert haben soll sich auch die Bildstabilisierung, da Nikon das neue "4-Way Vibration Reduction (VR) Image Stabilization" eingeführt hat. Mittels des optischen Stabilisators, einem Programm, dass die beste Belichtung auswählt und einem Programm, das aus zehn Bildern das schärfste aussucht, sollen Hobby-Fotografen bessere Fotos machen können.

Ob die Nikon P90 das Zeug gegen die Sony H50 oder die Panasonic FZ28 anzukommen, wird sich zeigen. Ab März wird sie in den USA für 399 Dollar angeboten werden. Für Europa gibt es noch keinen Preis oder ein Veröffentlichungsdatum.

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