31.07.09

Nikon D3000: Einsteiger-DSLR mit Tücken

Nikon D3000 - Einsteigerkamera ohne Autofokus (Bild: Nikon)

Die Nikon D3000 soll Kunden den Einstieg in die DSLR-Welt dank des Preises noch leichter machen.

Da kann man noch so viel mit Software und minimal größeren Sensoren bei den kleinen Digicams und Superzoom-Kameras herum experimentieren - richtig gute Fotos für alle Belichtungssituationen bekommt man nur mit einer DSLR, die mindestens einen FourThird oder APS-C Sensor in der Kamera hat. Für die Hersteller lohnt sich der Verkauf von kleinen Spiegelreflexkameras auch, denn man verdient ja noch mal zusätzlich am Zubehör, dass man reichhaltig erwerben kann. So wundert es nicht, dass Nikon jetzt auch ins "Billig" Segment einsteigt:

Die D3000 ist eine richtige DSLR, die man allerdings in ihren Funktionen etwas abgespeckt hat. 10.2 Megapixel sind ja noch völlig ausreichend, aber nur 1600 ISO, eine nur langsame Serienbildfunktion und anderer Kleinigkeiten limitieren die Kamera schon ziemlich.

Richtig unpraktisch wird es allerdings beim Autofokus. Nikon hat der D3000 keinen eigenen Autofokusmotor spendiert, was bedeutet, dass man auf jene Objektive angewiesen ist, die einen eigenen Antrieb haben. Der Hintergedanke ist natürlich, dass man zu Nikon-Objektiven greift und damit an die Marke auch in Zukunft gebunden ist.

Man bekommt zwar eine einfache, aber durchaus brauchbare Kamera. Nikon hätte gerne 450 Euro für den Body, was wohl etwas hochgegriffen ist. Denn da gibt es einerseits schon die Olympus E-420 (oder ältere E-510/520) aber auch gebrauchte Canon 450D zu einem ähnlichen Preis, die dann auch besser ausgestattet sind. Ausserdem ist die Nikon D3000 inzwischen schon für diesen Preis im Set erhältlich: Nikon D3000 im Kit mit 18-55mm

 

 

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