13.04.10

neofonie WePad: Das "Wir" soll gewinnen

Das Wepad spielt auch Flash-Dateien (Keystone)

Das WePad von neofonie auf Android-Basis kriegt seine wichtigsten Eckdaten: 449 oder 569 Euro, ab August.

Das WePad-Einstiegsmodell kostet 449 Euro mit 16 GB Speicher und WLAN - hey, immerhin vielleicht 50 Euro preiswerter als das vergleichbare iPad.

Das "Top"-WePad für 569 Euro (lieferbar ab September) ist mit 32 GB Speicher, WLAN und UMTS-Slot ausgestattet, zudem bietet es zusätzlich GPS und Full HD Video.

Nochmal zu den wichtigsten Eckdaten: Atom-Prozessor, 11,6-Zoll-Touchscreen und "WeOS" auf Basis von Android als Betriebssystem.

neofonie sieht den Markt weniger als "Entweder-oder" denn als "Sowohl-als-auch". Tatsache ist jedoch, dass die Kunden sich entscheiden werden. Da sieht das "WePad" von der Hardware nicht schlecht aus, doch wichtig ist die Software.

Android ist allein nicht stark genug, um das WePad zu verkaufen, und auf der Contentanbieterseite sitzen nur Gruner+Jahr mit der "eMagazin"-Variante des Stern sowie Ringier bereits fest mit im Boot, die auf der WePad-Plattform zunächst Cicero und die Schweizer Illustrierte bringen und später auch die Zeitung "Blick".

Ob weitere Anbieter aufspringen, steht noch nicht fest. neofonie bietet ihnen das zum WePad passende "WeMagazin"-Publishingsystem an.

Ansonsten schreibt der Hersteller sich "Offenheit" auf die Fahnen. So sind die SIM-Kartensteckplätze des teureren WePad ohne Sperre, das Gerät soll nicht mit Bindung an einen Mobilfunkprovider ausgeliefert werden. Außerdem befinden sich im Gegensatz zum Mitbewerber aus Cupertino zwei USB-Schnittstellen und ein SDHC-Steckplatz an Bord.

neofonie liefert als Zubehör auch eine schnurlose Tastatur und eine Dockingstation (zudem dürfte Bluetooth-Zubehör funktionieren). Oh, ja, und: Adobe Flash wird unterstützt.

Vorbestellungen nimmt neofonie ab 27. April entgegen , im Mai soll es eine "Roadshow" geben, im Juli den "Softstart" und ab August läuft dann die Massenproduktion an.

Einen reißenden Absatz wie den des iPads wage ich trotz des nominell attraktive(re)n WePad zu bezweifeln.

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