22.03.10

neofonie WePad: Mit allen Schikanen

neofonie WePad

neofonie stellt mit dem "WePad" ihre eigene Version eines Tablets vor, das über einige Vorteile gegenüber dem iPad verfügen soll, unter anderem einen größeren Bildschirm, quelloffener Software sowie Flash-Unterstützung.

 

Kurz bevor die Lawine an iPads zuerst über die USA, dann über uns hereinbricht, kommen die Mitbewerber aus ihren Löchern und zeigen, wie sie der Marktmacht ein Schnippchen schlagen wollen.

Anbieter "neofonie" ist kein Hardwarehersteller, sondern ein Webdienstleister, der zum Beispiel den Internetauftritt des Senders TIMM gestaltet hat. Er will mit dem "WePad" ein alternatives Tablet auf den Markt bringen, das gegenüber dem iPad einige Vorteile bieten soll.

Basis bildet ein Tablet-System mit Intels brandneuem Atom N450-Prozessor, 16 GB Flash RAM, Erweiterungssteckplatz für SDHC-Card mit 32 GB. Das Display hat eine Diagonale von 11,6 Zoll mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel, angetrieben von einer Intel GMA3150 Grafikelektronik. Als Betriebssystem läuft eine offene Plattform auf Google Android-Basis. Im Gegensatz zum iPad funktionieren auch Adobe Flash und Air.

neofonie will das System vor allem Verlagen andienen, die hierüber ihre Inhalte vertreiben sollen. Das WePad stellt alle offenen eBook-Formate dar. Preise wurden nicht genannt, werden sich aber im iPad-Rahmen bewegen (müssen), sofern das System überhaupt konkurrenzfähig sein will. Und konkretere Angaben zum Erscheinungstermin wären auch gefragt, denn die Uhr tickt. Und bei Apple kann man schon bestellen, bei neofonie noch nicht.

(via Internetworld)

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