26.03.09

Nano:ztag: Und sie tun es doch...

Der Nano:ztag sorgt dafür, dass der Nabaztag redet oder singt (Bild: Violet)

Wer sich gefragt hat, was die unschuldig dreinblickenden Nabaztag-Hasen machen, wenn wir aus dem Zimmer gehen, oder ob Cybersex doch Auswirkungen haben kann, bekommt hier die Antwort: Die Nano:ztag-Häschen sind da!

Sie sind die miniaturisierte Ableger der Großen und können (noch) nicht so viel, kosten dafür aber auch weniger. Denn schon ab etwa 12 Euro sind die Nano:ztag-Häschen zu haben. Mit ihren großen Verwandten haben sie nicht nur die äußere Form gemeinsam, sondern auch die austauschbaren Ohren. Doch die Frage bleibt: was können die kleinen Hasen? Nichts.

Sie enthalten jedoch einen RFID-Chip, der an einem Nabaztag-Hasen oder via dem Interface Mir:ror am PC bestimmte Aktionen auslöst, etwa den Start bestimmter Programme, den Aufruf von Webseiten oder das Abspielen von Multimedia-Dateien.

 

Übrigens kann man hierfür auch beliebige andere Objekte mit RFID-Chips von Violet versehen, den sogenannten "Ztamp:s". Diese Briefmarkenähnlichen Aufkleber enthalten den Funkchip und bewirken das gleiche wie die kleinen Nano:ztag-Haserl.

Und was kostet der herrliche Quatsch? Der kleine Hase allein 12 Euro, ein Dutzend Ztamp:s 20 Euro, der große Nabaztag mit einem Kind 100 Euro, der Mirror mit zwei Nano:ztags sowie drei Ztamps 30 Euro. Irgendwann wird bestimmt jemand auch eine sinnvolle Nutzung dafür erfinden. Bis dahin streiten sich die Gelehrten, was der Unfug soll, und die Besitzer haben einfach nur Spaß mit Ihrem kleinen Plastikvolk.

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