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01.01.08

Nano-Pad Nano-Kaugummi für Handy & Co.

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Wohin mit den Gadgets im Auto? Nicht jedes Fahrzeug hat eine Handy-Ablage. Ein Kunststoffpad mit Nanotechnik soll nun die Geräte "festkleben".

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Mit laufendem Motor trotzdem in Deutschland nicht erlaubt: Der Griff zum iPod (Bild: Inotec/Brack.ch)

Wohin mit Zigarettenschachtel, Feuerzeug, iPod, Navi, Bonbons, Kaugummi, Lippenstift, Parkmünzen, Kugelschreiber, Sonnenbrille, Handy und letztlich dem Bluetooth-Ohrhörer zum Freisprechen im Auto? Ablagefächer, in denen die kleinen Dinge des Alltags in Griffnähe untergebracht werden können, sind aus Sicherheitsgründen - oder wegen des Einbaus von Klimaanlage & Co. - aus vielen Autos verschwunden.

 

Auf dem Armaturenbrett abgelegt, segeln die Sachen in der ersten Kurve unter Getöse hinab und unter die Sitze. Wer dann während der Fahrt auf die Suche geht, riskiert sein Leben und das anderer.

Wer in der Schule wollte, daß der Spickzettel fest an seiner Position unter der Bank haftete, klebte ihn mit einem Kaugummi fest. Bei Erwachsenen wird diese Technik gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert; außerdem härtet der Kaugummi aus. Und den iPod hält er ohnehin nicht.

 

Ein Unternehmen aus Berlin hat mit Nano-Technik eine etwa handflächen-große Kunststoffmatte Nano-Pad zur Serienreife entwickelt, die dieses Problem löst. Die mikroskopisch fein strukturierten Oberflächen beider Seiten haben die Fähigkeit, sich auf jedem festen Material, in der Wirkungsweise mit einem Klettverschluss vergleichbar, regelrecht anzusaugen.

Das Nano-Pad wird einfach oben auf das Armaturenbrett gelegt und das Utensil mit einem leichten Druck auf dem Pad abgelegt - fertig. Da bleibt es, laut Hersteller trotz starker Bremsmanöver, schneller Kurvenfahrten und sportlicher Beschleunigungen sicher liegen, und kann leicht und ohne Mühe wieder weggenommen werden.

Wenn die Haftwirkung nach einiger Zeit durch Verschmutzungen nachlässt, reicht klares Wasser und etwas Spülmittel, um es wieder herzurichten. Ob die so angeklebten High-Tech-Geräte allerdings bei Unfällen und dem Auslösen des Beifahrerairbags nicht zu gefährlichen Geschossen werden, müßte ein Crash-Test untersuchen.

 

Das Hightech-Kaugummi kann online bestellt werden und kostet 10 Euro oder sFr 17 plus Versand.

Hersteller Inotec, Deutschland

Nano-Pad

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