01.09.08

Multi-Monitor-Toolbar: Durchblick bei zwei Monitoren

Ohne Multi-Monitor-Toolbar: Eng und verwirrend

Moderne Grafikkarten erlauben es, mehrere Monitore anzuschließen. Praktisch, doch irgendwann weiß man nicht mehr, welches Fenster auf welchem Bildschirm liegt. Die Multi-Monitor-Toolbar schafft Abhilfe.

Randy Pausch, der durch seine "letzte Vorlesung" vor seinem Krebstod noch einmal zu unerwartetem Internet-Ruhm gekommene Professor und Fachmann für virtuelle Welten, hatte in einer Vorlesung über Zeitmanagement vom Nutzen mehrerer Bildschirme geschwärmt. Ebenso, wie ein großer Schreibtisch ordneten diese die Gedanken besser. Mit Röhrenmonitoren wäre dies im K.O. bei Zimmertemperatur, Platzbedarf und Stromrechnung geendet. Mit LC-Monitoren kann man daggeen durchaus zwei oder noch mehr auf einem Schreibtisch unterbringen.

 

Nun, am Notebook tut man sich mit mehreren Bildschirmen schwer, doch als Textarbeiter können zwei Bildschirme durchaus praktisch sein. Nur weiß man sehr schnell nicht mehr, welche Textversion nun auf welchem Monitor liegt und verursacht Chaos beim Anklicken der Taskbar, weil immer der falsche Text wegklappt.

Der Grund: Windows gönnt stets nur dem Hauptbildschirm eine Taskbar, auf der sich die Tasks aller Fenster versammeln.

Ein kleines Utilty, die Multi-Monitor-Taskbar von Mediachance, schafft Abhilfe: Sie simuliert auch auf den anderen angeschlossenen Monitoren eine Windows-Taskbar und ergänzt Programmfenster auch um nette kleine Icons, um diese einfach von Fenster zu Fenster schubsen zu können.

Die kostenlose Version kennt nur graue Taskbars, doch schon das hilft enorm, den Überblick zu behalten, wenn wieder 35 Fenster offen sind. Angenehm: Das Utility läßt sich auch ohne Administratorrechte einrichten.

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