04.09.09

MSI Wind U200: Teuer gesparter Strom

MSI Wind U200 - Klein und mit UMTS (Bild: MSI)

Gleich zwei Subnotebooks kommen von MSI auf den deutschen Markt. Beide mit Intel SU Prozessoren.

Zur IFA hat MSI nun auch in Deutschland offiziell die U200-Serie vorgestellt. Diese tragbaren Computer laufen in der nur selten gehörten Kategorie "Subnotebook". Also Klapprechner, die echten Notebooks in wenig nachstehen, aber deutlich kleiner sind. Netbooks sind es also auch nicht, weil sie denen in Sachen Leistung überlegen sind. MSI verbaut die SU-Core Prozessoren von Intel. Deren Leistungsdaten klingen auf den ersten Blick okay, aber da sollte man sich nicht täuschen lassen:

Beim MSI U200 S3543UVHP (klingt wie ein Passwort) hat man einen Core 2 Solo SU3500 Prozessor mit 1,4 Gigahertz verbaut. Da bekommt man nicht gerade einen rasend schnellen Rechner, aber die SU-CPUs sollen immer noch schneller als die Intel Atom sein. Dafür brauchen die SUs deutlich weniger Strom: 8 Stunden sollten mit einem 6-Zellen-Akku drin sein. Dazu kommt, dass die Prozessoren auch nicht so heiss werden.

Die Ausstattung ist okay, aber es fehlen zwei Kleinigkeiten. WLAN im n-Draft ist zwar dabei, dafür gibt unverständlicherweise kein Bluetooth und auch kein optisches Laufwerk. Letzteres kann man aber vermutlich verschmerzen. Dafür hat MSI ein UMTS-Modul mit eingebaut.

Das Display ist 12 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel, gespeichert wird auf einer 320 GB Platte, und eine 1.3 MP Webcam gibt es auch. Der Rechner hat ab Oktober auch Windows 7.

Beim Preis hört der Spaß aber auf. Rund 700 Euro soll der U200 kosten, was nicht wenig ist für einen Rechner, den man wirklich nur mobil einsetzen kann.

Es gibt auch noch den MSI WIND U200 mit einem Core Solo SU2700. Der ist aber nur mit 1.3 Ghz getaktet und kostet bei Amazon rund 611 Euro. Ihm fehlt aber das UMTS-Modul.

 

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