06.12.08

MSI NetOn und NetBox: Atomkraft, ja bitte!

Der MSI NetOn gehört zur All-In-On-PC-Reihe basierend auf Intel Atom (Bilder: MSI)

Kurz vor Jahresende gibt MSI noch einmal kräftig Gas und stellt gleich zwei neue Systeme vor: Den All-in-One-PC NetOn und die NetBox. Und es geht weiter...

Der MSI NetOn gehört zur All-In-On-PC-Reihe basierend auf Intel Atom (Bilder: MSI)Als Mitbewerber zur HP TouchSmart-Serie (und natürlich zu Apples iMac) bietet der All-in-On-PC "NetOn" zu einem deutlich günstigeren Preis auf Wunsch ebenfalls einen berührungsempfindlichen Bildschirm.

Die NetBox ist ein "Display Attached Device" (DAD), also ein PC, der hinter den Monitor geklemmt wird. Außer der Festplatte hat sie allerdings keine weiteren Laufwerke. Beide verwenden den Intel Atom als Chip, wodurch dieser seinen Weg in der Desktop-Computerwelt fortsetzt. Ein Wort zu den Fotos - leider hat MSI noch keine hochauflösenden Bilder parat. Sobald die eintreffen, tauschen wir die pixeligen Dinger aus:

 

 

Der All-in-One-PC NetOn basiert auf einem Intel N270 Atom Prozessor mit Intel 945GSE+ICH7M Chipsatz mit 1 Gigabyte DDR2 RAM. Das Gerät wird mit 16- oder 19 Zoll WSVGA-LED geliefert, die mit dem Intel GMA-950-Chipsatz eine HD ready-Auflösung von 1.366 x 768 erreichen. MSI bietet sogar eine "Touch"-Variante mit 19-Zoll und berührungsempfindlichem Bildschirm. Weitere Daten: 160 GB 2,5"-SATA-Festplatte, 4 x USB 2.0, 4-in-1-Kartenleser, WLAN B/G sowie Gigabit Ethernet. Optional gibt es eine integrierte DVB-T-Karte und einen Super-Multi-Slot-in-DVD-Brenner. Als Betriebssystem setzt MSI Windows XP Home ein, das Gerät soll aber auch für Vista bereit sein. Das nur 6,5 cm tiefe Gerät erzeugt 30db Arbeitslautstärke. Die Preise beginnen bei ca. 500 Euro, die Touchscreen-Variante kostet ca. 600 Euro.

Die NetBox kommt ohne Monitor und ist für bereits bestehende Datensichtgeräte oder Flachbildfernseher gedacht. Sie ist mit Maßen von 180 x 255 x 19 mm kaum größer als ein "gutes Buch". Sie basiert auf Intel Atom-Prozessortechnologie und kommt komplett ohne Lüfter aus. Nur die Festplatte dreht im Gehäuse leise ihre Runden, deswegen agiert die Netbox mit weniger als 20db nahezu geräuschlos. Weitere Eckdaten sind: 120 Gigabyte 2,5 Zoll SATA-Festplatte, integrierte Intel GMA 950 Grafikelektronik (max. 2.048 x 1.536 Pixel), 3 x USB2.0, 3-in-1-Kartenleser, WLAN nach 802.11b/g und 10/100 Mbit Ethernet. Als Betriebssystem verwendet der ca. 270 Euro teure Kasten Windows XP. Ein optisches Laufwerk ist nicht dabei, das ist Sache des Anwenders. Laut MSI soll die Netbox sogar mit externen Blu Ray Disk-Laufwerken zurecht kommen.

Menlow-Notebooks angekündigt

Beide Geräte sind nur der Beginn einer Welle immer kleinerer und leistungsfähigerer All-in-one-PCs. Eine Überraschung soll MSI für die CES (Consumer Electronics Show) parat haben, die Anfang nächsten Jahres in Las Vegas stattfindet: dort werden nämlich die ersten 10-Zoll-Netbooks Wind U 110 und 115 mit Intels "MID"-Chipsatz (Mobile Internet Devices) "Menlow" gezeigt [via Digitimes]. Der Wind U115 soll über ein duales Festplattenkonzept verfügen, wobei er von SSD hochfährt und die Daten auf einer Festplatte speichert. Es bleibt also spannend...

Website des Herstellers (noch ohne die beiden Geräte)

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