18.02.10

Motorola Quench: Mittelklasse-Smartphone

Motorola Quench - Mit Motoblur ausgestattet (Bild: Motorola)

Das Motorola Quench erweitert das Android Portfolio des Herstellers im Mittelklassebereich - und mit Android 1.5, einem Haufen Sozialer Netze und dem Streichel-Keyboard "Swype". Video.

Mit dem Milestone ist Motorola ein beeindruckendes Comeback gelungen. Das Highend-Smartphone verkauft sich wohl ziemlich gut, ist aber auch etwas teuer. Für Kunden, die nicht so viel Geld in ein Telefon investieren wollen, bietet Motorola demnächst ein weiteres Gerät an. Das "Quench" (wie kommt man nur auf so Namen?) genannte Handy basiert aber auf der Android Version 1.5, hat dafür aber auch das von Motorola entwickelte "Motoblur" eingebaut.

Motoblur ist eine Oberfläche, die vor allem jene ansprechen soll, die sich in vielen sozialen Netzen bewegen. Wer bei Twitter, Facebook oder Myspace unterwegs ist, bekommt die neuesten Statusupdates seiner Freunde automatisch auf dem Startbildschirm angezeigt. Ebenfalls wird man über Mails von Google Mail und anderen Systemen informiert.

Auf eine feste Tastatur hat man verzichtet, alle Eingaben werden über das 3.1 Zoll große Touchscreen erledigt, das aber nur über eine Auflösung von 320 x 480 Pixel verfügt.

Dafür beherrscht das Quench offenbar die Streichel-Softtastur-technik "Swype" - zumindest wird das im Video behauptet - welche sich andere Android-Nutzer längst wünschen (eine Beta ist im Umlauf, offiziell wird Swype nicht vertrieben. Statt zu tippen, zieht man bei Swype einfach Linien von Buchstabe zu Buchstabe. Ungefähre Muster auf der Tastatur haben erstaunliche Trefferraten der Worterkennung zur Folge (wir habens ausprobiert).

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Das Quench hat mit WLAN, AGPS, Bluetooth, UMTS/HSDPA alle Verbindungsmöglichkeiten, die man sich wünschen kann. Die eingebaute Kamera liefert 5MP und hat einen LED-Blitz.

Das klingt alles nicht schlecht, allerdings wird die Frage sein, ob und wann Motoblur auch mit neueren Android-Versionen läuft. Die 1.5er Version hat so ihre Ecken und Kanten, vor allem beim Stromverbrauch.

In den USA kommt das Handy noch in diesem Quartal auf den Markt. Wann es hier so weit ist, und was das Handy kosten wird, ist nicht bekannt.

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