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08.01.10

Motorola Backflip: Hinterlistiges Smartphone

Motorola Backflip - Verwirrendes Klapphandy mit verstecktem Mausersatz (Bild: Motorola)

Motorola erweitert seine MOTOBLUR-Serie mit dem Backflip, das sowohl per Touchscreen als auch per Touchpad bedient werden kann.

 

Bei Motorola denkt man mittlerweile rückwarts, dieses Gefühl bekommt man jedenfalls durch das Backflip vermittelt. Nomen est omen? Fangen wir also mal hinten an: Auf der Rückseite des Smartphones befinden sich die Tastatur und die Navigationsfläche.

Natürlich läßt es sich gewohnt von vorne über das Touchscreen bedienen, aber zusätzlich gibt es auf der Rückseite des Displays noch ein Touchpad.
So kann man das Backflip von hinten bedienen, während man vorne sieht, was sonst durch den Finger verdeckt wäre. Auch beim Betriebssystem bleibt das rückschrittliche Konzept stringent: Denn Android 1.5 läuft als Betriebssystem, sorgt zwar für den nötigen Surf- und Bedienspass, aktuell ist es jedoch bei 2.0.1 angelangt.

Für die nötige Geschwindigkeit sorgen der 528 MHz Qualcomm Prozessor, die 512 MB ROM und 256 MB RAM. Unvermeidlich wird bei diesem Multimedia-Smartphone der Einsatz von Speicherkarten, die zum Glück bis zu einer Größe von 32 GB unterstützt werden.

 

Die restlichen Daten Des Motorola-Smartphones sind auf der Höhe der Zeit: 320*480 Pixel Auflösung, Quadband-Funk, HSDPA, b/g-WLAN, A-GPS, BT 2.0, und 5 MP Kamera sprechen klar für sich. Zum guten Ton gehören auch der 3,5 mm Klinkenstecker und eine anständige Standby Zeit von 315 Stunden (laut Hersteller). Bei gerade mal 133 Gramm fällt es mehr durch seine ungewöhnliches Design, als durch das Gewicht auf.

Zudem verfügt das Handy über ein paar bestechende Features, so gleicht sich das Motorola Backflip konstant mit den MOTOBLUR Servern ab. Bei einem Verlust ist das Handy per GPS-Lokalisierung in Sekundenschnelle gefunden. Und sollte es sich unerwartet von alleine bewegen, kann man per Online-Portal sämtliche persönlichen Daten mit einem Mausklick löschen, während ein Backup auf den Servern verbleibt.


Das Backflip ist keine Revolution, wohl aber eine interessante Verbesserung seines Vorgängers. Dumm nur, dass die Tastatur ungeschützt ist und wann immer man das Handy ablegt, genau auf den Tasten liegt.

Die Pressemeldung liest man bei Motorola nach.

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