07.02.14

MoPi: Vielseitige Stromversorgung macht den Raspberry Pi mobil

MoPi Stromversorgung für Raspberry Pi {Kickstarter;https://www.kickstarter.com/projects/hamishcunningham/mopi-mobile-and-24-7-power-for-the-raspberry-pi/}

Das Kickstarter-Projekt MoPi will den Raspberry Pi in einen Mobile Pi verwandeln und unabhängig von der Steckdose machen. Die günstige unterbrechungsfreie Stromversorgung erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Raspberry Pi für den Außeneinsatz und sorgt dafür, dass er auch weit entfernt von Steckdosen weiter seinen Dienst verrichten kann.

 

MoPi bringt Raspberry-Pi-Bastler auf neue Ideen: Warum sollte man den kleinen Rechner nicht um eine Kamera ergänzen und auf den Fahrradhelm schnallen? Oder man könnte ihn doch im Freien mit einem Solarpanel als Energiequelle betreiben. Dabei hat MoPi gegenüber einem Reserveakku am Micro-USB-Eingang des Raspberry Pi einige Vorteile. Zum einen kann man unterschiedlichste Stromquellen verwenden. Zum Beispiel das schon erwähnte Solarpanel, einen Satz Akkus oder Batterien, eine 9-V-Blockbatterie oder eine Kfz-Steckdose. Zum anderen kann man MoPi zusätzlich zur normalen Stromquelle als unterbrechungsfreie Stromversorgung nutzen, die einspringt, wenn der Strom ausfällt.

Umgekehrt funktioniert das Ganze auch: Geht die Energie der Akkus zur Neige, kann man den Raspberry Pi einfach über seinen Micro-USB-Port mit Strom aus einer anderen Quelle versorgen. Denn der MoPi lässt diesen frei und setzt stattdessen auf das GPIO-Modul des Raspi.

Und dann ist da natürlich noch die Software: Es handelt sich um einen einfachen Dienst zur Überwachung der Batteriestärke, einen Simple Battery Monitor daemon (SimBaMon). Gehen die Batterien oder Akkus zur Neige, meldet sich SimBaMon bzw. fährt den Raspberry Pi ordentlich herunter. Natürlich handelt es sich um Open Source Software.

Mit folgendem Film wirbt das Projekt um Unterstützer:

Die Finanzierung über Kickstarter läuft noch bis zum 11. März 2014. Es gibt unterschiedliche Packages, von der einfachen MoPi-Platine für umgerechnet 35 Euro inklusive Versand über diverse Zwischenstufen bis zum All-in-One-Paket. Da gibt es beispielsweise das Outdoor Experimenter Kit 2 mit Raspberry Pi Modell B, zwei Akku-Packs, Ladegerät, Kameramodul und Sensoren für Luftfeuchtigkeit, Temperatur und anderer Klimafaktoren: Dafür zahlt man dann umgerechnet gut 302 Euro.

Hier geht es zur Kickstarter-Seite von MoPi. Weitere Infos findet ihr auch im britischen Blog des Initiators von MoPi

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