15.07.14

Mojoe: Die mobile Kaffeemaschine im Becher

The Personal Mobile Coffee Maker (Bild: MoJoe Brewing Company)

Für alle, die viel unterwegs sind und dabei immer frischen Kaffee genießen wollen, gibt es gerade eine spannende Crowdfunding-Kampagne: mojoe ist eine mobile Kaffemaschine im Becher.

 

 

294.100 Tonnen Filterkaffee, 31.800 Tonnen Kaffeepads und 10.000 Tonnen Kaffeekapseln wurden laut Wikipedia im Jahr 2012 alleine in Deutschland abgesetzt. Eine beeindruckende Menge. Genauso interessant sind die Schätzungen der MoJoe Brewing Company, wonach jeder US-Amerikaner 1.100 Euro pro Jahr in Coffeeshops ausgibt und insgesamt 120 Stunden auf seine Kaffees wartet.

Zusammengefasst: Kaffee ist ein Big Business. Und eines, dessen Konsum sich aufgrund der zunehmenden Mobilität der Menschen verändert. Hierbei kommt wieder die bereits genannte MoJoe Brewing Company ins Spiel. Die hat nämlich eine mobile Kaffeemaschine erfunden, die direkt im Kaffeebecher Platz findet. Der Name der Erfindung: mojoe.

Praktisch und ökologisch

Auf den ersten Blick sieht mojoe wie eine gewöhnlicher, tragbarer Kaffeebecher aus. Doch innen drin steckt viel Know-how. Zum Beispiel eine Kammer, in die man Wasser hinein füllt. Und eine weitere, die aus einem Filter für das benötigte Kaffeepulver besteht. Wer möchte, kann noch Zucker, Milch und/oder Sahne hinzugeben, damit innerhalb weniger Minuten in dem pfiffigen Becher eine leckere Kaffee-Kreation entsteht.

Um die erforderlichen 90 Grad zum Brühen aufwenden zu können, besitzt mojoe eine integrierte 15-Volt-Batterie, die mittels Adapter an herkömmlichen Steckdosen und am Zigarettenanzünder im Auto aufgeladen werden kann. Nicht nur in diesem Bezug wirkt der rund 23 Zentimeter hohe Becher durchdacht: Der Filter ist zwar eine Spezialanfertigung, aber wiederverwertbar. Lobenswert, dass mojoe nicht – wie man vermuten mag – auf ein proprietäres und umweltverschmutzendes Kapsel-System setzt!

Das Geld des Koffein-süchtigen Schwarms wird benötigt

Das interessante Konzept hat natürlich sein Preis: Ein Becher soll ab umgerechnet rund 50 Euro erhältlich sein. Aber nur, wenn für das Crowdfunding-Projekt genügend Geld zusammenkommt. Aktuell bittet die MoJoBrewing Company auf Indiegogo um mindestens 50.000 US-Dollar, damit die mobile Kaffeemaschine in Serie gehen und im April 2015 auf den Markt kommen kann.

Und irgendwie liegt das Thema wohl gerade in der Luft: Wir hatten euch schließlich kürzlich bereits Hey Joe und Cafflano vorgestellt.

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