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18.08.11

Microsoft Wireless Desktop 2000 im Test (2/2): Vertrauenswürdige Tastatur und Maus

Microsoft Wireless Desktop 2000 - Tastatur mit Sondertasten

Im ersten Teil unseres Tests haben wir Euch den Wireless Desktop 2000 von Microsoft vorgestellt und besonders die Maus mit ihrer Blue Trak Technologie unter die Lupe genommen. Im zweiten Teil geht es um die Tastatur und das Tippgefühl. Ausserdem: wie kompatibel ist sie zu Windows, Mac und Linux?

 

Die Tastatur des Wireless Desktop 2000 trägt schon etwas mehr auf als die gewohnte Apple-Tastatur. Die Breite ist annähernd gleich, aber die Konstruktion ist grundverschieden. Die Tasten des Wireless Desktop 2000 ähneln einem Pyramidenstumpf und sind an der Basis breiter. Mir persönlich liegt das nicht so, die klarer abgegrenzten Chiclet-Tastatur von Apple kommt meinem Tippstil eher entgegen.

Auch die fehlende Abgrenzung der Cursortasten zur daneben liegenden CTRL-Taste und der 0 des Zahlenblocks ist nicht sehr gelungen, wie schon mein Kollege Kai Zantke bemerkte. Da kommt es schon mal vor, dass man hektisch ein paar Nullen tippt, anstatt den Cursor nach rechts zu bewegen.

Davon abgesehen bietet die Tastatur des Wireless Desktop 2000 ein angenehmes Tippgefühl. Verglichen mit meiner gewohnten Chiclet-Tastatur ist sie zwar leichtgängiger, vermittelt aber dennoch einen deutlichen Druckpunkt.

Windows

Klar, dass sich ein Microsoft-Produkt mit Windows verträgt. Hier läuft alles rund. Programme für Maus und Tastatur installieren, Rechner neu starten, Empfänger in den USB-Port stecken, und los geht’s.

Mac OS

Nach Installation der beiden Systemeinstellungen für Maus und Tastatur funktioniert alles reibungslos.

Bis auf wenige Ausnahmen liegen die Zeichen an gewohnter Stelle, nur wenn man unten links < und > drückt, erhält man ^und ° – die beiden Tasten sind scheinbar vertauscht.

Linux

Unter Ubuntu 11.04 ist nicht einmal die Installation neuer Software nötig, sowohl Tastatur als auch Maus des Microsoft Wireless Desktop funktionieren auf Anhieb.

Tastaturbelegung

Unsere Schweizer Leser müssen sich nicht umgewöhnen, da es sich bei unserem Testexemplar um eine Schweizer Tastatur handelt. Dadurch ist beispielsweise kein ßauf die Tasten aufgedruckt, obwohl es sich an der gewohnten Stelle befindet.

Auch ein paar andere Tasten fügen zwar die gewünschten Zeichen ein, tragen aber einen anderen Aufdruck als gewohnt. Das stört aber nicht weiter, ich weiß auch so, wo Sonderzeichen wie [ und ] auf der Tastatur zu finden sind.

Für manche Aufgaben scheint mir die Schweizerische Belegung sogar praktischer zu sein. Könnte man mal ausprobieren. Schließlich lässt sich die Belegung ja bei allen modernen Systemen nach Wunsch einstellen.

Handballenauflage

Die vielgerühmte Handballenauflage nutze ich eigentlich gar nicht, da sie mir zu dicht an den Tasten ist. Ich lasse die Finger in einem etwas größeren Abstand pianistengleich über der Tastatur gleiten. Wenn ich die Handballen auflege, komme ich mit meinen kurzen Fingern nicht an die obere Reihe der Funktionstasten und muss umgekehrt die Finger zu Krallen krümmen, um die untere Tastenreihe zu erreichen.

Fazit: Die Microsoft Wireless Desktop 2000 Tastatur mit Maus kostet auf Amazon rund 35 EUR. Für diesen Preis bietet sie eine ganze Menge.

Verschlüsselte Übertragung der Daten von Tastatur und Maus zum Rechner, angenehmes Tippgefühl, eine Maus, die auf nahezu jedem Untergrund gut anspricht und sich sowohl rechts- als auch linkshändig gut bedienen lässt.

Außerdem arbeitet die Kombi problemlos mit den drei großen Betriebssystemen Windows, Mac und Linux zusammen.

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