04.01.11

Meine Traum-Gadgets 2010: iPad und Fujifilm FinePix

iPad - mein Gadget-Highlight 2010

Der zweite Teil meines persönlich den Gadget-Rückblicks auf das Jahr 2010 ist dem iPad vorbehalten - und der Fujifilm FinePix X100, die ich zwar gerne hätte, mir aber wohl nie leisten werde.

 

Gerade einmal ein paar Wochen besitze ich jetzt mein iPad 32 GB mit WiFi und UMTS, und in der Zeit habe ich schon kräftig den App Store besucht. Die early Adaptor diskutieren zwar bereits angeregt die Gerüchte um die neue Generation, die schon kräftig zu köcheln beginnen, aber ich staune noch immer über die Vielseitigkeit der ersten Generation des iPod Touch für Senioren (wie gehässige Zeitgenossen das iPad auch betiteln).

 

Apple hat mit dem iPad wieder einmal alle überrascht. Zuerst machte man sich darüber lustig, dann meckerte man daran herum, was dem iPad alles fehlte (Flash, USB-Port, SD-Kartenleser etc.) und prophezeite dem Ding einen baldigen Tod.

Stattdessen brach es alle Verkaufsrekorde und hat Apple wieder einmal als Vorreiter bestätigt - diesmal im Tablet-Markt. Woran liegt's? Wahrscheinlich am durchdachten und (von iPhone und iPod Touch) gewohnten Betriebssystem, an der Vielzahl der Apps und am Format.

Die Größe macht den Unterschied. Mein iPod Touch (die Einstiegsdroge ins iOS) kommt mir im Vergleich zum iPad auf einmal winzig vor. Zum Surfen, Schreiben, Fotos und Folien betrachten braucht man einfach die 10 Zoll. Alles darunter ist nur ein Kompromiss. Viel größer darf ein Tablet (für mich) aber auch nicht sein, weil es sonst einfach zu unhandlich wird.

Aber die 10 Zoll sind perfekt. Apps wie Flipboard (bzw. Pulse und Flud oder Early Edition) verwandeln Feeds in private Illustrierte, und Reeder bereitet sie so schlicht und dabei schön auf, dass die App jetzt sogar den Sprung auf den Mac schafft.

Als Schreibprogramme-Junkie faszinieren mich vor allem Apps wie iA Writer, Writings, Edito, Elements, Markdown Note oder Markdown Mail. Durch die lange Batterielaufzeit und den schnellen Start greift man viel eher mal zum iPad als man das beim MacBook oder dem iMac macht. Und auch Filme kann man schauen, ohne ständig gehetzt nach der nächsten Steckdose blicken zu müssen.

Natürlich gibt es auch eine Menge zu bemäkeln (fest eingebauter Akku, relativ kleiner Arbeitsspeicher), und natürlich darf man vom iPad nicht erwarten, dass es den Rechner ersetzen kann. Jedenfalls nicht für alle und nicht in allen Bereichen. Johnny Haeusler zum Beispiel hat sein iPad verkauft, um zu einem MacBook Air zu wechseln. Aber als handliches Schreibgerät, zum Surfen, Abrufen der Mails oder zum Feed-Lesen ist es ideal. Und wenn man es nicht als Fotospeicher und MP3-Player verwendet, sondern nur ab und zu mal einen Film drauflädt, reicht auch ein iPad mit 16 GB aus.

So, und jetzt noch ein Traum-Gadget: die Fujifilm FinePix X100. Ein echtes Schmuckstück, dass so aussieht, wie man sich eine Sucherkamera in seinen Träumen vorstellt. Die klassische Schönheit mit 12 Megapixeln und einem Body aus einer Magnesiumlegierung verfügt über eine Festbrennweite mit einer größten Blendenöffnung von f/2.0 und einer Brennweite, die beim Kleinbild 35 mm entspricht. In den echten optischen Sucher werden elektronisch die Belichtungsdaten eingespiegelt, damit genießt man die Vorteile der digitalen und der analogen Welt.

Zur besseren Bildkomposition kann man auch das Display mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln benutzen. Und natürlich lassen sich Zeiten und Blende manuell einstellen - über einen griffigen Blendenring am Objektiv und ein Metallrädchen auf der Oberseite der Kamera. Leider ist wohl mit einem Preis für das gute Stück zu rechnen, der das übersteigt, was ich für eine Kamera auszugeben bereit bin. Anfang 2011 soll die Fujifilm FinePix X100 herauskommen. Mehr Infos zu meiner persönlichen Traumkamera gibt es auf einer eigenen Website.

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