Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

23.05.14

Marbel: Das leichteste Elektro-Skateboard der Welt

Auf den ersten Blick ist das Marbel nicht als Elektro-Variante zu identifizieren.

Aus Tampa in Floria kommt ein neues Elektrofahrzeug, das nicht nur manchen Weg erleichtert, sondern auch noch Spaß machen soll: das „Marbel“ Elektro-Skateboard. Nach Aussagen der Macher ist es das leichteste seiner Art – und dabei blitzschnell.

Auf den ersten Blick ist das Marbel nicht als Elektro-Variante zu identifizieren. Auf den ersten Blick ist das Marbel nicht als Elektro-Variante zu identifizieren.

Nachdem Segways ja nun doch nicht das Antlitz unserer Städte radikal verändert haben, ist man an vielen Orten auf der Welt auf der Suche nach neuen Transportmöglichkeiten. Auf den Elektroantrieb können sich dabei alle einigen. Ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit ist der Urb-E Faltroller aus Kalifornien. Mit ihm kann man kurze Distanzen z.B. bis zum nächsten Bahnhof überbrücken, ihn zusammenklappen und dann mit dem öffentlichen Nahverkehr weiterreisen. Ein anderes Beispiel kommt nun von der anderen Seite der USA: das Elektro-Skateboard „Marbel“ aus Florida. Im folgenden Video sieht man Prototypen in Action:

Wie man sieht, kann man mit dem Marbel ziemlich hurtig durch die Gegend flitzen: Bis zu 32 km/h sind drin und das sogar aufwärts, wie die Macher versprechen. Der eingebaute Akku soll für Distanzen bis rund 16 km reichen. Nach 90 Minuten an der Steckdose ist er wieder aufgeladen. Wind und Wetter sollen dem Marbel nichts anhaben können und man kann demnach bedenkenlos durch Pfützen pflügen, wenn man das denn unbedingt möchte.

Hauptmerkmal des Skateboards: Mit rund 4 kg Gewicht sei es das leichteste seiner Art. Auf jeden Fall kann man es relativ bequem unter den Arm klemmen, wenn man nicht gerade durch die Gegend düst.

Da die volle Beschleunigungskraft und die maximale Höchstgeschwindigkeit für so manchen Einsteiger zu viel sein könnten, kann man sein Board via App für iPhone oder Android konfigurieren. Der Anfängermodus beispielsweise reduziert die Beschleunigung auf ein Viertel und die Höchstgeschwindigkeit auf rund 10 km/h. Beim „Eco“-Modus soll man ein bis zwei Kilometer Reichweite mehr herauskitzeln können. Und wer es ganz individuell haben möchte, kann das Fahrverhalten des Boards gar stufenlos einstellen.

Bis zu 32 km/h kann das Marbel erreichen. Bis zu 32 km/h kann das Marbel erreichen.

Beschleunigt und gebremst wird über die App oder (wahrscheinlich praktikabler) über einen Schieberegler auf der mitgelieferten, kabellosen Fernbedienung. Die Macher versprechen, dass das Fahren „erstaunlich einfach“ sein soll, da man dank Elektroantrieb auf dem Board stehenbleiben kann. Zum Lenken verlagert man wie gewohnt das Gewicht.

Wer das alles interessant findet, muss allerdings ordentlich tief in die Tasche greifen: Umgerechnet rund 805 Euro soll man auf Kickstarter für ein Marbel zum „Early Bird“-Preis vorschießen. Ist der ausverkauft, werden mindestens gut 875 Euro fällig. Da hat man mal wieder ein praktisches Beispiel für den Ausdruck „teurer Spaß“... Im Januar 2015 sollen die Boards fertig zur Auslieferung sein.

Weitere Informationen findet ihr hier auf Kickstarter sowie auf der offiziellen Website.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer