24.10.10

Maingear Clutch-13: Portabler 13-Zöller mit Extras

Maingear Clutch-13 - Durch Verzicht auf Bloatware ist er sofort einsatzbereit (Bild: Maingear)

Der US-Computerhersteller Maingear erweitert sein Sortiment um einen 13 Zoll Laptop mit Dockingstation.

 

Bei all den vielen neuen Tablets und Netbooks könnte man glatt vergessen, dass es auch noch "normale" Laptops gibt. Ähnlich wie Dell erlaubt auch Maingear eine Anpassung seines Laptops, welche Auswahl beim Maingear Clutch-13 zur Verfügung steht, werden wir gleich sehen.

Der Name identifiziert den Clutch als einen 13-Zöller, womit man ihn noch in die Klasse der tragbaren Laptops einordnen darf. Das LED-Display erreicht mit einer Auflösung von 1366*768 Pixeln ein Kino-freundliches 16:9 Format - es sei denn man erwischt einen älteren Film. Der Bezeichnung "Super Clear Screen" nach wird man im ausgeschalteten Zustand auf einen Rasierspiegel verzichten können.

 

Im Inneren verrichtet ein Intel Core i3-330UM mit 1,2 GHz seinen Dienst. Neben 3 MB Cache und 64bit-Fähigkeit ist er mit Intels Anti-Theft Technologie augestattet . Es ist ein Hardware-basierter Schutz, der den Laptop bei bestimmten Ereignissen abriegelt, dies können:

  • eine Anzahl erfolgloser Login-Versuche sein,
  • eine andere geografische Region,
  • eine vom Administrator ausgesendete Sperrung oder
  • einfach der Verlust der Netzwerkverbindung für eine bestimmte Zeit.

Da diese Sperrung vom Prozessor ausgeht, ist sie Betriebssystem unabhängig und inaktivert den gesamten Laptop - über SMS oder eine Internetverbindung tritt die Sperre in Kraft. Ein Professor aus Schweden hatte auch ohne Sperre Glück im Unglück: Der Dieb seines Laptops schickte die Daten auf einem USB-Stick ein, es waren Forschungsergebnisse aus 10 Jahren.

 

Standardmäßig erhält man 4GB RAM und eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 250GB, mit genügend Kleingeld kann man auch die 512GB SSD auswählen - die kostet allerdings doppelt soviel wie der Laptop selbst. Die Kommunikation zur Außenwelt erfolgt über n-WLAN, Bluetooth, Gigabit-LAN. Zwei USB 2.0, ein e-Sata, sowie Express Card 34 Slot und der obligatorische 3-in-1 Katenleser (SD/MMC und Memorystick) runden die Ausstattung ab. Über HDMI und VGA-Out gelangt das Bild auf den Monitor.

Enttäuschend klein fällt der 4-Zellen Akku aus, er reicht für vier Stunden Arbeit - in Zeiten von 12 Stunden Laufzeiten etwas fremdartig anmutend. Dafür punktet Maingear bei seinem Clutch-13 in der Software-Ausstattung: Es gibt keine. Sicherlich kann man kostenlos zwischen Win7 32- oder 64-Bit auswählen, doch die sogenannte Bloatware fehlt; das ist die unnütze Software, die man nach Kauf zeitaufwändig vom Laptop wieder deinstalliert.

Im Preis von knapp 800 Euro ist auch eine Dockingstation enthalten, die vier weitere USB-Anschlüsse mitbringt und den DVD-Brenner nachrüstet - eine Option auf einen Blu-ray Brenner hat man ebenfalls.

Die Grundausstattung läßt keine Wünsche offen, ist preislich jedoch hart am Limit, denn ein Lenovo Thinkpad Edge 11 ist 100 Euro billiger und liefert drei Stunden mehr Laufzeit, bei gleichem Gewicht. Und das Samsung Q330 kann zum gleichen Preis sogar eine Hybrid-Grafik-Lösung anbieten, läßt jedoch die Dockingstation vermissen.

Bisher liefert Maingear nicht nach Deutschland.

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