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08.06.07

Mac OS X mit ZFS

OSX-Leopard

Die Keynote-Address seiner Apple'schen Hoheit anlässlich der WWDC findet zwar erst nächsten Montag statt, doch bereits heute wurden einige Details zu Mac OS X "Leopard" bekannt. Angeblich geschah dies versehentlich, aber irgendwie weiss ich bei diesen Sachen jeweils nicht, ob diese "versehentlich veröffentlichten" Informationen nicht eventuell minutiös geplant waren. Wie dem auch sei - die seit längerer Zeit erwartete neueste Version von Mac OS X wird nämlich nicht wie bislang auf dem Dateisystem HFS+, sondern auf ZFS basieren, welches ursprünglich von Sun Microsystems stammt. Die Unterschiede bzw. Vorteile genau zu erläutern, würde nicht nur das maximal zulässige Mass an Geekigkeit pro Quadratmeter Blog sprengen, sondern auch etwas über meinen Horizont hinausgehen. Deshalb zitiere ich rasch aus der Wikipedia:

Neben den Möglichkeiten, Daten gegen Festplattenausfälle zu sichern, wird außerdem jeder einzelne Block im Dateisystem mit einer Prüfsumme versehen, so dass Datenfehler im Dateisystem [...] automatisch erkannt und ggf. ohne manuellen Eingriff behoben werden können. [...] Auch stellt ZFS sicher, dass der Zustand des Dateisystems zu jeder Zeit konsistent ist und deshalb auch beispielsweise nach einem Stromausfall kein Überprüfen des Dateisystems (per fsck) notwendig ist.

Unter dem Strich heisst der Wechsel primär mehr Stabilität bzw. Datensicherheit. So wie wir Apple kennen, wird man aber sicherlich auch noch aus anderen Dateisysteme lesen und in andere Systeme schreiben können. Alles andere wäre schliesslich der reine Selbstmord.

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