28.04.14

LyveHome: Ehemaliger Apple-Manager stellt den wohl ungewöhnlichsten digitalen Bilderrahmen der Welt vor

Macht sich auch gut im Schlafzimmer: Digitale Bilderbox LyveHome. Alle Bilder: Lyve

Nein nein nein, das ist nicht bloß ein digitaler Bilderrahmen! Diese Bezeichnung zumindest wäre eine Beleidigung für den früheren Apple-Manager Tim Bucher. Seine Kiste LyveHome erfüllt zwar genau diese Funktion, soll aber natürlich mehr sein: ein digitales Gedächtnis für alle Bilder und Videos. Teuer genug dafür zumindest ist sie.

 

Was genau ist dieser Kasten denn nun, fragt man sich, wenn man die Website von Lyve zum ersten Mal besucht. Der Hersteller selbst drückt sich ein wenig um die genaue Bezeichnung herum. "Ein einfacher Weg, deine Erinnerungen zu sammeln, zu schützen und neu zu entdecken", heißt es von Lyve selbst. Das klingt toll. Und konkret umfasst das einen quaderförmigen, beigen Kasten mit 5-Zoll-Touchscreen und 2-Terabyte-Festplatte, eine App für Smartphones und Tablets und eine Software, die Bilder und Videos automatisch von Speicherkarten holt und ablegt.

Wir, die diese blumigen Bezeichnungen nüchtern auf das herunterbrechen, was sie sind, werden darin kaum mehr sehen als eine Mischung aus einem digitalen Bilderrahmen, ein paar Apps und in Ansätzen eine integrierte Speicherlösung für zu Hause, die allerdings nur Bilder und Videos speichert und abspielt. Kostenpunkt umgerechnet: 217 Euro. Ist das den Spaß wert?

 

Selbst die Kritiker, die sich hier bestimmt zahlreich sammeln werden, müssen zugeben, dass LyveHome ungewöhnlich aussieht. Eben so gar nicht wie ein Bilderrahmen, tatsächlich eher wie ein Designobjekt. Die Bedienung erfolgt am Touchscreen. Neue Bilder kann man über die App, USB-Sticks oder Speicherkarten hinzufügen. Wie schön die Welt mit einem LyveHome dann aussieht, zeigt euch der Hersteller in einem Video:

www.youtube.com/watch

Absicht des Startups von Tim Bucher, der in seiner früheren Position bei Apple offenbar viel über Design gelernt hat, ist ein sicherer Speicher für alle Lebensereignisse in Bildform. Abgelegt werden die Daten eben nicht in der Cloud eines Großkonzerns, sondern zu Hause im eigenen Speicher.

Ich zermartere mir schon seit einer ganzen Zeit ergebnislos den Kopf, warum ich das brauchen sollte. Aber vielleicht fällt euch da ja sofort ein Nutzen ein? Die LyveHome-Box lässt sich zumindest ab jetzt auf der Website von Lyve vorbestellen, ab Mai soll sie verschickt werden. Die dazu passende App für iOS und Android ist auf dem Weg.

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