17.02.14

Lumo Lift: Haltung bewahren!

Lumo Lift ist erheblich kompakter als der Erstling Lumo Back und wird locker um den Hals getragen.

Der Lumo Lift soll dabei helfen, eine gesunde Haltung einzunehmen. Die Idee kommt manchem vielleicht bekannt vor: Der Lumo Back war vor einem Jahr der erste Anlauf des Startups aus Palo Alto zu diesem Thema. Mit dem neuen Lumo Lift wollen sie nun vieles besser machen. Unter anderem ist der Lift zugleich ein Fitnesstracker.

 

Vor etwas über einem Jahr hatten wir euch Lumo Back vorgestellt. Das Gadget in Form eines Sensorgürtels überwacht die eigene Haltung und warnt vibrierend, wenn es etwas als nicht förderlich zu erkennen glaubt. Immerhin 200.000 US-Dollar konnte das Team um Monisha Perkash damals einsammeln. Inzwischen hat man nicht nur an die über 1.600 Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert, sondern die Grundidee weiterentwickelt. Das Ergebnis ist Lumo Lift. Der Zweck ist derselbe, aber die Umsetzung des Gadgets ist eine andere.

Während man Lumo Back über den Lendenwirbeln trägt, schlingt man sich Lumo Lift locker um den Hals. Das neue Gadget ist dabei deutlich kompakter und eleganter geworden, soll aber ebenso zuverlässig sein wie der Vorläufer. Man könne es wie ein Schmuckstück über der Kleidung tragen oder auch darunter verstecken, heißt es auf der Produktseite. Wer mag, kann sich gar eine modische Variante der magnetischen Halterung an die Kleidung klippen. Wer es dezenter mag, wird ebenso bedient.

Anhand der Krümmung der Wirbelsäule im Halsbereich soll es erkennen können, wie gut die eigene Haltung ist. Stellt es einen Fehler fest, vibriert es sanft. Darüber hinaus kann das neue Modell zugleich als Fitnesstracker dienen: Ähnlich einem Fitbit misst es Bewegung und leitet davon beispielsweise die Zahl der Schritte und der verbrannten Kalorien ab. Wenig überraschend gibt es eine passende App, die alle Daten erfasst und darstellt.

Wie die Firmenchefin gegenüber den Kollegen von TechCrunch erklärte, plant das Unternehmen noch dieses Jahr weitere Produkte. Aktuell arbeite man an einem Sensor speziell zum Thema Fitness und Sport. Hier herrscht allerdings beim besten Willen kein Mangel an Auswahl, wie Jürgen ja neulich schon so schön schrieb. Wir werden sehen, was Lumo BodyTech hier Neues einbringen will. Weiter in die Zukunft gedacht könne man sich ihre Sensoren und Geräte gar in Kleidung integriert vorstellen, sagte Monisha Perkash.

 

Grenzen der Technik

Kritisiert wurde der Lumo Back von manchen, weil eine gerade Haltung allein noch keinen gesunden Rücken macht oder vor Problemen schützt. Vielmehr wird oftmals empfohlen, den Rücken bei sitzenden Tätigkeiten dynamisch und flexibel zu halten. Ob der Lumo Lift diesen Punkt nun besser mit einbezieht, wird man erst in einem Test herausfinden können.

Generell gilt bei solchen Fitnessgadgets, dass man sie nur als Anhaltspunkt nehmen sollte und ihre gemessenen Werte als Annäherung betrachtet. Kombiniert man mehrere Fitnesstracker, stellt man schließlich teils erhebliche Abweichungen fest. Man sollte sich der Grenzen der Technik also bewusst sein und sich von den genau scheinenden Zahlen und den hübschen Auswertungsgrafiken nicht blenden lassen. Behält man diese Einschränkungen im Hinterkopf, können solche Gadgets aber nützlich sein, um sich einen gesünderen Lebensstil anzugewöhnen.

Preis und Verfügbarkeit

Wer sich einen Lumolift sichern will, kann ihn direkt über die Firmenwebsite vorbestellen . Man bekommt ihn ab umgerechnet rund 95 Euro inklusive Versand. Im Sommer 2014 will das Unternehmen ausliefern. Ein Haken: Es gibt nur einige wenige Länder außerhalb der USA, in die man liefern lassen kann – Deutschland und Österreich gehören dazu, die Schweiz allerdings nicht.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Firmenwebsite. Gefunden haben wir Lumo Lift bei TechCrunch.

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