05.11.13

Lomografie-Linsen: Vintage-Effekte für Digitalkameras

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Mit drei Aufsatzlinsen können ambitionierte Fotografen den Effekt der Lomokamera auch mit ihrer modernen Digitalkamera erleben. Die Linsen sind für Micro-Four-Thirds-Kameras optimiert, können aber auch mit einem Adapter betrieben werden.

Experimentallinsen für Digitalkameras

Als die Lomokamera in den Achzigern in der Sowjetunion vermarktet wurde, hatte man mir ihr das Ziel, dass sich jeder diese günstige und einfache Kamera leisten könne, um "die Schönheit der Heimat" festzuhalten. Die Kunstrichtung der Lomografie wiederum entstand in den 90ern in Wien und hält auch noch bis heute an. Während Puristen immer noch mit einer echten Lomokamera unterwegs sind, gibt es für moderne Kameras digitale Filter, die den Effekt auf dem Computer oder Smartphone nachträglich erzeugen.

Mit dem Lomography Experimental Lens Kit kommt man dem realistischen Lomo-Effekt noch am nächsten, denn hier werden die Bilder nicht nachbearbeitet, sondern dank der speziellen Linsen bereits entsprechend aufgenommen. Jede Linse kann man mit einem Farbfilter versehen und besitzt zusätzlich einen manuellen Auslöser. Damit lässt sich auch eine Mehrfachbelichtung umsetzen.

Bei den drei Linsen handelt es sich um eine 24-mm-Linse, eine 12-mm-Weitwinkel-Linse und um ein Fisheye-Objektiv.

Der Hersteller verweist bei der Frage nach der Kompatibilität der Objektive auf die Wikipedia-Liste der Micro-Four-Third-Kameras. Darunter befinden sich zahlreiche Panasonic Lumix Systemkameras und Modelle von Olympus.

Das Linsenset gibt es auf der Webseite des Herstellers für 89 Euro zu kaufen.

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