09.07.08

Live von der IFA Preview: Toshiba sorgt sich um die Umwelt

Der grösste USB-Stick der Welt

Um die Presse schon vorab über die an der IFA vorgestellten Neuigkeiten zu informieren, findet in diesen Tagen in München die "IFA Preview" statt. neuerdings.com ist live vor Ort und berichtet über die neuesten Trends der Home Electronics Branche.

Bei der ersten Präsentation zeigtei Toshiba Neuigkeiten aus dem TV- und Laptop-Bereich. Sascha Lange von Toshiba erklärte zuallererst, dass sich Toshiba bei den neuen TV-Geräten auf vier Punkte konzentriert hat: Bildqualität, Vernetzung, Design und Umweltfreundlichkeit. Die ersten drei Punkte überraschen nicht wirklich, der letzte Punkt dann aber doch.

 

Mit dem Fokus auf umweltfreundliche Produkte spricht Toshiba ein immer wichtigeres Kundenbedürfnis an. Vielen Kunden ist es inzwischen wichtig, dass ein Produkt umweltfreundlich hergestellt wurde und am Schluss auch wieder problemlos entsorgt werden kann. Zudem stört es natürlich niemanden, wenn ein Gerät so wenig Strom wie möglich verbraucht. Toshiba reagiert mit drei Massnahmen auf diese neuen Bedürfnisse. Erstens verbrauchen alle neuen Fernseher im Standby-Modus weniger als 1 Watt, zweitens sorgt ein eingebauter Lichtsensor dafür, dass das Display nur so fest beleuchtet wird wie notwendig und zuguterletzt wird fortan ein "echter" Netzschalter eingebaut, der es ermöglicht, den Fernseher auch komplett auszuschalten.


Sascha Lange von Toshiba präsentiert die Neuheiten der Toshiba TV-Sparte.

Im TV-Business ist natürlich High Definition immer noch ein grosses Thema. HD sei nun bei den Konsumenten "angekommen", meinte Lange. Interessant waren dann aber die Zahlen, die er nachreichte. In Deutschland stehen etwa 8 Millionen HD-fähige Fernseher, jedoch bloss 1 Million HD-Input-Geräte wie Blu-ray Player, Settop-Boxen etc. Zudem sind 99% der ausgestrahlten TV-Sendungen sowie 99% der in Haushalten vorhandenen Filme (DVDs, VHS etc.) nicht in HD-Qualität vorhanden. 8 Millionen Fernsehern stehen also acht mal weniger Input-Geräte und bloss 1% Content gegenüber.

 

Deshalb ist für Toshiba "Standard Definition" immer noch relevant (wenn auch mit teilweise komischem Ausgang - siehe unten). Bei den Fernsehern äussert sich das vor allem in der "Resolution+"-Technologie, welche es ermöglicht, SD-Bilder in HD hochzurechnen. Dies ist zwar nicht neu, wird so aber für den Kunden verständlicher verkauft denn je. In der diesen Oktober erscheinenden ZF-Serie (Bild oben) soll diese Technologie denn auch fix eingebaut werden und somit auch ohne HD-Input zu einem annähernd hochdefinierten TV-Erlebnis führen.

Bei den Laptops hat Toshiba drei neue Qosmio-Modelle vorgestellt: F50, G50 und X300. Ich möchte hier nicht im Detail auf die verschiedenen Modellspezifikationen eingehen, sondern nur die wichtigsten Infos wiedergeben.


IFA Preview: Drei neue Qosmio-Laptops von Toshiba

Sowohl der Qosmio F50 als auch der G50 (beide mit 18-Zoll-Display) werden mit einem Quad Core HD Prozessor ausgeliefert, der allerhand kann - insbesondere Normal-DVDs auf HD upscalen. Auch sonst kommt er mit allerlei Multimedia-Kram klar. Cooles Feature der neuen Qosmio-Laptops: Windows-Anmeldung via eingebaute Webcam und Gesichtserkennung, sowie die Steuerung von Videowiedergabe via "Gesture Control" - sprich, man kann mit einer Daumenbewegung die Wiedergabe stoppen und starten.

Höhepunkt der Pressekonferenz: Die Frage eines Journalisten, ob man denn die Qosmios auch mit einem Blu-ray-Laufwerk haben könne - bei Preisen ab ?1200 für den F50 bzw. ?1600 für den G50 könnte man dies schliesslich erwarten. Die offizielle Toshiba-Antwort: Die Qosmios kommen mit einem "DVD-Super-Multi-Laufwerk und der Prozessor könne ja DVDs hochskalieren - mehr brauche man gar nicht. Da sitzt der HD-DVD-Frust wohl noch zu tief.

So weit so gut - zum Abschluss bekamen wir alle noch einen USB-Stick mit Presseinfos - den grössten USB-Stick, den ich in meinem Leben gesehen habe (siehe Bild ganz oben). Viel Platz ist darauf trotzdem nicht: Bei 512MB ist Schluss.

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