14.03.06

Live von der CeBIT: Süsse kleine Roboter und süsse grosse Beamer bei NEC

NEC ist einer der Hersteller, die in Europa keine besonders hohe Popularität geniessen, aber eigentlich sehr interessante Sachen machen. Der Stand von NEC stach darum aus dem CeBIT-Einerlei deutlich durch ein paar spannende Innovationen heraus.

Sony hat ja nun leider den niedlichen Roboterhund Aibo eingeschläfert. Aber Rettung naht: NEC zeigte seinen Heimroboter PaPeRo, der auch noch viel intelligenter sein soll als der digitale Köter.

PaPeRo -- ästhetisch eine Mischung aus R2D2 und "Hello Kitty" -- kann mit seinen beiden eingebauten Kameras beispielsweise Gesichter erkennen und Distanzen abschätzen, auch wenn sich mehrere Personen um ihn herum bewegen. Verständigen kann man sich mit ihm per Spracherkennung oder auch per Kopftätscheln, denn PaPeRo hat Berührungssensoren an Kopf und Körper und soll so auch für Kleinkinder "bedienbar" sein. Ausserdem verfügt er über ein eingebautes Mobiltelefon und kann so ferngesteuert werden. Auch zur Überwachung von Kleinkindern soll er geeignet sein, da die Eltern per Handy durch PaPeRos Augen schauen können, was die lieben Kleinen denn so treiben. Ob und wann diese Technologiedemo auf den Markt kommt, steht aber noch nicht fest.

Ein PaPeRo samt Kollegen. Die Spracherkennung funktionierte im CeBIT-Lärm nur sehr bedingt, meistens musste die Dame vom Standpersonal dem Kleinen die Befehle regelrecht ins Ohr brüllen.

 

Vielseitiges Anschlussfeld: Der kleine Roboter war zum Glück mit Strom- und VGA-Kabel befestigt und konnte darum nicht abhauen.

Die Batterietechnologie bei tragbaren elektronischen Geräten machte in den letzten Jahren nur wenig Fortschritte. Immer noch müssen wir mit der sehr begrenzten Akku-Lebensdauer unserer Notebooks leben. NEC geht da andere Wege und zeigte den Prototyp einer Brennstoffzelle für Laptops. Dieser noch etwas eckige Anbau soll Strom für über 10 Stunden (später über 40 Stunden) bieten und wird mit Methanol betrieben.

 

Brennstoffzelle am Notebook: Keine Schönheit, aber energiereich

Vermutlich zwecks Folterung von Gadget-Freaks hatte NEC sein neustes Subnotebook VJ12 aufgestellt. Dieses Gerät mit seinem 12.1"-Screen wiegt nicht mal mehr ein Kilo und bietet eine Batterielebensdauer von über 7 Stunden. Der Haken: "Japanese market only". Sehr witzig... Notkäufe sind allerdings bei Spezialversendern wie dynamism.com möglich.

 

Frei erwerbbar sind hingegen die diversen schönen Beamer, die es bei NEC zu sehen gab.

 

Welche Beamer-Grösse darf's denn sein?

Das Top-Modell aus dem Profi-Bereich bot Leistungsdaten, von denen man sonst nur träumen kann: 2048x1080 Pixel Auflösung, 23'000 ANSI-Lumen, Projektionsgrösse bis 25m. Das sollte dann auch für anspruchsvollere Heimkino-Anwendungen vorerst reichen.

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