21.07.11

Lenovo Ideapad Tablet K1: Tablet mit Hindernissen

Lenovo Ideapad Tablet K1 - Leider kein UMTS (Bild: Lenovo)

Das neue Lenovo Ideapad Tablet K1 sieht schick aus, bringt aber schon zum Start ein paar Nachteile mit.

 

So langsam kommt Schwung in die Android-Tablet-Szene, auch wenn es, zumindest gefühlt, erstaunliche lange dauert, bis man dem iPad etwas Gleichwertiges entgegensetzen kann. Die bisherigen Tablets waren in machen Fällen eher "Bananen-Ware", die beim Kunden reifen musste. Auch Google musste bei Android 3.0 noch einiges verbessern, weswegen man den Herstellern nicht die Möglichkeit gab, eine eigene Benutzeroberfläche auf die Geräte zu spielen.

Das ist jetzt anders, denn nach HTC kommt nun auch Lenovo mit einer eigenen UI. Ob diese das Leben der Tabletnutzer einfacher machen wird?

Nun kann man ja erst einmal abwarten, wie genau Lenovo die Oberfläche von Android verbessert haben will – wenn Lenovo aber einen eigenen App-Shop ankündigt, in dem auf das Gerät angepasste Apps angeboten werden sollen, kann man schon skeptisch sein. Immerhin, der Android-Market ist auch zugänglich. Ungemach droht auch hinsichtlich Updates: Lenovo wird jedes Android-Update erst auf die eigene Oberfläche anpassen und die Kunden werden entsprechend länger auf Updates warten müssen.

Ansonsten kommt das Ideapad mit den üblichen Daten daher. Ein Nvidia-Tegra2-Prozessor sorgt für den nötigen Schwung, es gibt zwei Kameras, WLAN, ein MicroSD-Slot und Bluetooth. Das 10.1-Zoll-Display liefert immerhin 1.280 x 800 Pixel. Nicht dabei ist UMTS, es ist also eher ein Gerät für die heimischen vier Wände.

Mit 32 GB Speicher ist das Tablet recht üppig ausgerüstet und auch der Preis kann sich sehen lassen. Wenn das Gerät Ende September erscheint, soll es ab 399 EUR zu haben sein.

 

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