21.08.09

Leica S2: Mittelformatsensor in DSLR-Gehäuse

Leica S2 - 1.4 Kilo, aber Mittelformat (Bild: Leica)

Wenn Leica eine neue Kamera auf den Markt bringt, dann wird es teuer. Die S2 ist keine Ausnahme.

Leica Kameras sind so etwas wie die Rolls-Royce der Fotokameras. Schwer, teuer und unfassbar gut in Sachen Qualität. Man kann Leicas auch nach Jahrzehnten noch nutzen und kaputt geht sie scheibar nie. Dementsprechend ist die Anschaffung einer Leica eine eimalige Angelegenheit. Das wird bei der S2 nicht anders sein. Allein die Rohdaten verraten einem schon, dass man hier sehr tief in den Geldbeutel greifen muss, will man die Kamera im Schrank haben:

Von außen sieht die S2 wie eine DSLR aus, innen wartet allerdings ein Sensor, der 45 x 30 mm groß ist, also fast an einen Mittelformatsensor herankommt. Er leistet 37.5 Megapixel , was einer Auflösung von 7.500 x 5000 Pixeln entspricht.

Die sonstige Ausstattung ist, wie üblich, recht übersichtlich. Der ISO-Bereich reicht von 80 bis 1250 ISO, es gibt einen HDMI-Anschluss und per USB verbindet man die Kamera mit dem Rechner.

Das nächste Problem für mögliche Käufer liegt in den Objektiven. Die wurden extra für die S2 entwickelt, man kann also nicht seine alten Objektive verwenden. Und das bedeutet, dass es teuer wird.

Der Preis für den Body liegt bei 18.600 Euro, das 1:2,5/70 mm Objektiv liegt bei 3.600 Euro. Ab Ende September wird es die Kamera im Handel geben. Und Weihnachten ist ja auch bald. Mehr Infos auch zum neuen S-System gibt es bei Leica .

 

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