25.09.09

Laserwaffen: Hightech gegen Fotografen

Roman Abramovich - ..und das ist seine kleine Yacht

Der russische Geschäftsmann Roman Abramovich hat angeblich Laserkanonen gegen Digitalkameras auf seinem neuen Schiff installiert.

Ein paar Milliarden auf dem Konto schaden vermutlich nicht und machen in einem gewissen Umfang auch Spaß. Natürlich gibt es aber auch Menschen, die wahnsinnig interessiert daran sind, was man mit dem Geld so macht. Deswegen gibt es Klatschzeitungen, die wiederum eine ganze Heerschar von Paparazzi unterhalten und ernähren. Die liegen mit ihren riesigen Teleobjektiven auf der Lauer und warten nur auf einem privaten Moment. Das sollten sie sich bei Roman Ambramovich wohl überlegen.

Dessen neue, lächerlich teure Yacht (angeblich eine knappe Milliarde teuer) verfügt (wiederum angeblich) nicht nur über zwei Heliports, sondern auch über ein Mini-Uboot, mit dem man heimlich das Schiff verlassen kann. Doch zur Abwehr von lästigen Fotografen hat man sich etwas anderes einfallen lassen.

Infrarotlaser sollen die gesamte Zeit die Umgebung um das Boot scannen. Sollten sie auch CCD-Sensoren treffen, können sie einen gebündelten Strahl aussenden, der die Sensoren mehr oder weniger blind macht. Die Kamera ist dann allerdings komplett hin, denn von so einer Sache erholt sich der Sensor nicht mehr.

Ob das nun wieder rechtmäßig ist? Vermutlich hat der russische Milliardär auch nach dem Bau seines Schiffes noch genug Geld in der Tasche, um den Rechtstreit auszufechten.

Bild: Alexander Andreev/Flickr

Via: Times

 

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