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16.12.09

LaCie Rikiki: Harddisk für Zwerge

Harddisk mit Affe: LaCie Rikiki

LaCie beglückt uns mit der grössten kleinsten Harddisk im 2.5-Zoll-Format. Schön soll der Datenspeicher mit 250, 500 oder 620 GB auch noch sein.

Grade eben hatten wirs von der Miniaturisierung - und gleich flattert die nächste Puppenstuben-Pressemitteilung ins Haus: LaCie präsentiert "seine" kleinste Harddisk-Lösung bisher.

Die "Rikiki" - man belehrt uns auf Englisch, das heisse "tiny" in der Sprache der Franzosen - kommt als gebürstetes Alu-Gehäuse mit innenliegender Harddisk in der respektablen Grösse von 250, 500 und 620 GB.

Sie ist schwarz, klein und formschön - naja, mal ehrlich:

Was soll man denn ausser der Kapazität über eine externe USB-Harddisk sagen? Inzwischen liegen die Dinger in Haufen und Pyramiden aufgeschichtet in ihren Plastik-Verschweiss-Packungen in jedem Supermarkt. Ausser Preis und der Grösse gibt's eigentlich keine Kriterien mehr, welches der Plättchen man sich für die Bildersicherung zulegt.

Als letzte Rettung nutzen die Hersteller deshalb Superlative wie "kleinste" und "schönste". Die Rikiki ist tasächlich nicht unansehnlich, und bei Preisen von 75, 110 und 150 Dollar für die Kapazitäten von 250, 500 und 640 auch durchaus konkurrenzfähig zu den ebenso keineswegs designfreien Speicherplatten von Toshiba et alt.

Die USB-Boost-Software, die den Datendurchsatz unter Windows um 33 Prozent erhöhen soll, ist so eins von den Gimmicks, die ich bei Hardware-Anschaffungen jeweils mit der Verpackung entsorge.

Das winzige Äffchen hingegen hätte ich gerne. Es scheint aber leider nicht zum Lieferumfang zu gehören.

LaCie Rikikim externe Harddisk

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