10.01.14

Kurio Phone: Smartphone für Kinder mit Schutz-Mechanismen für Eltern

Für Kinder gemacht. (Foto: Kurio)

Das Unternehmen Kurio verkauft auch im deutschsprachigen Raum Tablets für Kinder. Es wurde offenbar höchste Zeit für ein entsprechendes Kids-Smartphone, das auf der CES 2014 angekündigt wurde.

Für Kinder gemacht. (Foto: Kurio)

Das Kurio Phone ist explizit für den Nachwuchs gedacht. Der Hersteller nennt seine Entwicklung auch das „sicherste Smartphone für Kids“, was durch ausführliche Elternkontroll-Mechanismen gewährleistet wird. Unter anderen können Mami und Papi die Apps verwalten, den sich selbst aktualisierenden Internet-Filter namens Kurio Genius konfigurieren, die Nutzungsdauer festlegen oder gar einsehen, mit wem Sohnemann und Töchterchen in Kontakt stehen.

 

Kinder wollen es halt so

Laut KD Interactive, den Machern des Kurio Phone, wünschen sich vor allem Kinder unter 13 Jahren ein Smartphone, während sich die Erziehungsberechtigten schwer tun, ihnen eines zu kaufen. Eltern sollen nun ein Gerät erhalten, das sie mit gutem Gewissen erwerben können. Das jedenfalls ist die offizielle Aussage des Unternehmens und sicherlich auch ein Argument, das so manchen überzeugen könnte. Dabei ist die verbaute Hardware sicherlich nicht auf der Höhe der Zeit. So wird ein nicht näher beschriebener Multi-Core-Prozessor verbaut, der Unterstützung von 1GB RAM und 4GB Flash-Speicher erhält. Dank microSD-Kartenslot kann dieser um 32GB erhöht werden. Hinzu gesellen sich 3G, WIFI, Bluetooth, GPS und ein UKW-Radio.

Für Kinder geeignet. (Foto: Kurio)

Schwach klingt der 4 Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Bildpunkten, die zwei Kameras dürfen ebenfalls nicht die besten Fotos schießen können. Aber für die Kleinen reicht das sicherlich - diese Auffassung vertreten ja ebenfalls diverse Tablet-Hersteller. Android 4.2 (Jelly Bean) wird als Betriebssystem eingesetzt, eine dezent veränderte Benutzeroberfläche gibt es obendrauf.

Langsame Kontrolle

Das Kurio Phone ermöglicht Eltern weiterhin, im Laufe der Zeit neue Möglichkeiten für das Kind freizuschalten und zu definieren, mit wem telefoniert werden darf. Dank des eingeschalteten GPS-Moduls können Angehörige einsehen, wo sich die Kids befinden. Und bewegen sich diese aus einem zuvor festgelegten Territorium, werden automatisch Benachrichtigen verschickt.

Kurio nennt aktuell noch keinen Preis oder gar einen Verkaufsstart. Da die Tablets hierzulande auch mit RTL 2 (Toggo/Toggolino) promotet werden, dürfte es das Kurio Phone ebenfalls nach Europa schaffen - sicherlich zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis. Es ist bestimmt kein Zufall, dass die technischen Daten dem Kurio Touch 4S, einem Mini-Tablet für Kinder, sehr ähnlich zu sein scheinen. Nur hier gibt es hier eben weiterführende Elemente und die 3G-Komponente.

Ob Kinder wirklich ein Smartphone in jungen Jahren erhalten sollten? Das müssen die Eltern allerdings selbst entscheiden.

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