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09.12.11

Kuntzel + Deygas Minuskull Lautsprecher: hochpreisige Hifi-Skulptur

Minuskull HiFi-Skulptur {Minuskull;http://minuskull.com/}

Die Pariser Designer Kuntzel + Deygas haben eine Kombination aus Verstärker und Lautsprecher entwickelt, die auch als Kunstobjekt durchgeht - das merkt man auch am Preis.

 

Der Name Minuskull lässt ebenso an Schädel denken wie an Skulptur, und beides ist richtig. Die Klangskulptur erinnert an einen stilisierten Totenschädel, die Lautsprechermembranen sitzen an der Stelle der Augenhöhlen.

Der handgefertigte Korpus besteht aus Walnussholz, wahlweise kann man seinen Minuskull auch schwarz oder weiss lackiert bestellen. Die Membranen der beiden Fostex Fe–83 Breitband-Lautsprecher sind aus dem Brei von Bananenblättern hergestellt.

Trotzdem soll der Minuskull, der natürlich zu iPod und iPad kompatibel ist, ein besonderes Hifi-Erlebnis ermöglichen. Laut Produktbeschreibung ist das auch seinem massgeschneiderten Mosfet-Verstärker und dem integrierten Subwoofer mit eigenem, in Frankreich hergestellten Lautsprecher zu verdanken.

Der Minuskull misst 23,5 cm x 27 cm x 15 cm und wiegt 5,3 Kg. Sein Frequenzspektrum reicht von 60 Hz bis 20 KHz und der Verstärker leistet 50 W.

Das klingt noch alles recht normal, der Preis sprengt allerdings die üblichen Dimensionen. Ab 1’600EUR  ist der Minuskull in Europa erhältlich, für den Versand kommen noch einmal EUR 50 dazu. Will man also dem Rat der Hersteller folgen und sich eine 5.1-Anlage mit 5 Minuskulls und einem zusätzlichen Subwoofer gönnen, ist man schnell einige Tausender los. Nichts für den normalverdienenden HiFi-Freund.

Dafür ein netter Hingucker (und -hörer) für den Besserverdienenden, der nicht mit dem Cent rechnen muss und nach der Bestellung ruhig einmal vier bis acht Wochen auf seine neue Anlage warten kann.


Mehr Infos über den Minuskull auf der Website des Herstellers.

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