29.05.13

Kleine Kaufberatung: Externe Akkus für Smartphones und Tablets

Akku Kaufberatung (Bilder: Frank Müller)

Externe Akkus als Energiereserve sind heutzutage fast unverzichtbar, wenn man mit dem Smartphone unterwegs ist. Nicht überall gibt es eine Steckdose, und wenn man Ortungsdienste nutzt, Videos dreht, Fotos schießt und Tonaufnahmen macht oder Texte schreibt, ist der interne Akku schnell leer. Aber nicht jeder Reserve-Akku eignet sich für jeden Zweck. Wir präsentieren euch eine Reihe externer Akkus für Smartphones und Tablets mit ihren Vor- und Nachteilen.

 

Tablets halten ja meist eine ganze Weile durch, aber noch immer hat es kein Hersteller geschafft, ein Smartphone auf den Markt zu bringen, das vor allem mit einer akzeptablen Akkulaufzeit punkten kann. Also muss man zu externen Reserveakkus greifen, wenn man sich nicht allein auf den integrierten Akku verlassen will.

Wir stellen euch einige sehr unterschiedliche, interessante Akkus vor. Von klein und immer dabei bis zur kraftvollen Energiereserve für mehrere Gadgets.

Fuel Micro Charger

Der kleinste Reserveakku wird nach einer erfolgreichen Kickstarter-Runde gerade erst produziert. Der Fuel Micro Charger wird am Schlüsselbund getragen und soll Notstrom für rund 20 bis 30 Minuten Sprechzeit liefern. Hier gibt es einen ausführlicheren Bericht. Wer nicht warten kann, bis das Gerät auf den Markt kommt, oder wer nicht so viel ausgeben möchte, besorgt sich einfach ein Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro, das Smartphones über eine AA-Batterie auflädt.

Duracell Instant USB Charger

Batterie- und Akkuhersteller Duracell hat auch Reserveakkus im Programm. Der Instant Charger ist klein, leicht und bietet eine Energiereserve von 1.150 mAh. Es wird über USB geladen, ein kurzes Mini-USB-auf-USB-Kabel plus Micro-USB-Adapter wird mitgeliefert. Bei Amazon kostet das Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro. Einen kurzen Bericht findet ihr hier.

Duracell Reserveakku mit Netzstecker lädt zwei Geräte gleichzeitig

Auch Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro. Er ist ein wenig größer als der Instant Charger, dafür kann er über seine zwei USB-Ascnhlüsse auch zwei Geräte gleichzeitig laden. Auch seine Kapazität ist mit 1.800 mAh größer als die des kleinen Bruders. Ein weiterer Vorteil: Der Duracell-Akku DUR025981 wird direkt in der Steckdose aufgeladen und kann so gleichzeitig als Netzladegerät dienen. Ist der Stecker unterwegs zu sperrig, nimmt man ihn mit einem Griff einfach ab. Hier haben wir ihn vorgestellt .

Mipow Reserveakkus mit integrierten Micro-USB- oder 30-Pin-Steckern

Mipow hat eine ganze Reihe von Reserveakkus im Programm, die eine Besonderheit aufweisen: einen integrierten Stecker. So kann man sein Gerät unterwegs aufladen, ohne ein zusätzliches Kabel einpacken zu müssen. In der Regel entscheidet sich der Nutzer für einen Akku mit Micro-USB-Stecker oder 30-Pin-Stecker.

Sowohl der Akku Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro mit 4.000 mAH (Mehr darüber hier) als auch der Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro mit 8.000 mAH (Weitere Infos) besitzt einen USB-Stecker, über den sie selbst aufgeladen werden als auch eine USB-Buchse, über die man Smartphone oder Tablet per Kabel aufladen kann, unabhängig vom Modell.

Neben diesen beiden Reserveakkus führt Mipow ähnliche Akkus mit geringeren Kapazitäten, die dafür auch etwas günstiger sind. Insgesamt bieten diese Akkus gutes Design, solide Verarbeitung und eben die integrierten Stecker für bestimmte Modelle.

PNY Powerpack 5200 - kleines Kraftpaket

Das Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro und bietet kompakte 5.200 mAh im Alugehäuse. Anders als bei den meisten Reserveakkus kann man beim PNY aufs Prozent genau ablesen, wie viel Leistung noch im Akku steckt. Hier findet ihr einen kleinen Test.

Anker Reserveakkus - hohe Leistung zum guten Preis

Akku-Spezialist Anker bietet wahrscheinlich die meiste Leistung fürs Geld. Der Notfall-Ladegerät für rund 5 Euro bei einer Kapazität von 13.000 mAh. Das heißt, er kann die meisten Handys und Smartphones bis zu sechs Mal aufladen. Weil er zwei USB-Ports besitzt, kann man auch Tablet und Smartphone gleichzeitig mit Energie versorgen. Eine LED-Taschenlampe für Notfälle ist auch noch gleich mit an Bord, ebenso wie Steckeradapter für Apples 30-Pin-Dock, Micro-USB und Mini-USB. Mehr braucht man nicht unterwegs. Den ausführlicheren Bericht findet ihr hier .

Anker fasst seine Produkte auf einer Amazon-Seite zusammen, über ein Auswahlmenü wählt man den Akku, den man bestellen möchte. Dabei stellt man schnell fest, dass alle Akkus für ihre Leistung einen sehr guten Preis haben. Auch die Kundenbewertungen sprechen für sich. Bei über 500 Bewertungen (für alle angebotenen Modelle) kommen Anker-Akkus auf viereinhalb von fünf Sternen.

Kauftipp: Erst mal sehen, was Anker hat

Jeder Reserveakku hat seine Berechtigung und füllt eine bestimmte Lücke aus. Persönlich gefallen mir von den bisher getesteten Akkus die von Mipow und Anker am besten. Mipows Akkus sind in der Regel interessant designed und können durch ihren integrierten Stecker verwendet werden, ohne noch ein lästiges Kabel einpacken zu müssen. Allerdings gehören sie nicht zu den günstigsten Geräten. Das ist die Domäne von Anker. Deren Akkus sind für die jeweilige Leistung wirklich preiswert, ohne dass dies auf Kosten von Verarbeitung und Design ginge.

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