04.02.10

JXD V3 Spielkonsole: Konkurrenz für DS und PSP

JXD V3 (Bild: JXD)

Die chinesische Firma JXD erlaubt mit dem V3, Nintendo-Spiele und Videos unterwegs zu nutzen - zum unschlagbaren Preis

 

Seit dem Verkaufsstart des iPhones ist Mobilegaming immer häufiger in den Medien, dabei sind die Anfänge bei Gameboy, GameGear und PSP zu suchen. Kleine, handliche Geräte, die ausdauernd und geduldig das "Draufrumgehacke" der Spieler erduldeten. Manche behaupten, die alten Spiele waren viel besser und ausgeklügelter. Wer das nachprüfen will, sollte sich das V3 von JXD kaufen.

Der JXD V3 ist nämlich ein Tausendsassa der besonderen Art:

Auf dem 4,3 Zoll großen TFT kann man die guten alten Zeiten aufleben lassen und Spiele des Gameboy, GameboyAdvance und des Nintendo Entertainment Systems (NES) zocken. Man muss sich dabei jedoch fragen, wie legal das ist - denn man legt nicht etwa die Original Catridges ein, sondern befüllt den JXD V3 per USB-Port mit ROMs.

Woher man diese Dateien legal kriegen soll, ist nicht ganz klar. Aber nicht nur Nintendo dürfte diese Spielkonsole ein Dorn im Auge sein, auch Sony wird sicherlich Ansprüche auf das Design anmelden. Nachdem man nämlich den V3 aufgeklappt hat, sieht man ein Tasten-Layout, das dem der PSP sehr ähnelt; ein Steuerkreuz, ein Analogcontroller und zum Spott dazu vier Aktionstasten mit den bekannten geometrischen Symbolen darauf.

Der Analogcontroller erfüllt durchaus seinen Sinn, denn neben GBA-Spielen sind auch Flash-Games bis Flash 8 möglich. Und in Ermangelung einer Maus wird der Joystick seine Vorzüge schnell ausspielen.

Doch nicht nur auf der Spieleseite überzeugt das JXD V3, auch im Videobereich ist ordentlich was los. Durch den AV-Ausgang sind angeblich Filme bis zu einer Auflösung von 1280 * 720 Pixeln möglich. Dabei hat man die freie Wahl beim Videoformat: AVI, MPG, MP4 und sogar rohe DVD-Daten im VOB-Format - und das sind beileibe nicht alle Videoformate. Fraglich auch hier, wie man die VOB-Dateien von der DVD bekommt, ohne Lizenrechte zu verletzen.

Wenn man des Filmeschauens überdrüssig ist, präsentiert man seinen Freunden JPG-Fotos oder hört einen der 20 selbstgespeicherten UKW-Radiosender.

Sind mal wieder nur Radiojingles und keine Musik zu hören, spielt man einfach seine eigene MP3-Sammlung ab oder WMA, AAC, FLAC und APE.

Und jetzt sind wir noch lange nicht am Ende mit den Funktionen, denn ein Voicerecorder, 2MP Kamera, ein eBook-Reader, eingebaute Spiele und ein Kalender sind ebenso mit von der Partie.

Die 8 GB Speicher könnten dabei knapp werden, und so hat man vorausschauender Weise einen microSD-Slot eingebaut und den Akku so groß dimensioniert, dass er bis zu 6 Stunden Film und 12 Stunden Musikgenuss erreicht.

Unter der Vorausetzung, dass man das V3 legal nach Deutschland einführen darf, bekommt man für seine knapp 90 € ein überzeugendes Allrounder-Gerät.

Auf der Herstellerseite JXD findet man weitere Informationen.

Und bei Ownta kann man das V3 versandkostenfrei in HongKong bestellen.

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