Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

29.07.13

Juke: Smartphone als mobile Karaoke-Maschine

Juke macht aus jedem Smartphone mit iOS oder Android eine Karaoke-Maschine. (Foto: PSY Corporation)

Geht es nach der PSY Corporation, soll "Juke" die Zukunft des privaten und kommerziellen Musik-Entertainments auf der gesamten Welt werden. Aber bislang stößt die kleine Karaoke-Box für Smartphones und Tablet auf wenig Interesse. Vielleicht, weil einige wichtige Fragen offen sind.

Juke macht aus jedem Smartphone mit iOS oder Android eine Karaoke-Maschine. (Foto: PSY Corporation)

Die Erfinder von Juke möchten mit Juke eine mobile Karaoke-Maschine in den Handel bringen. Die bereits fertig entworfene Hardware besteht aus einem Mikrofon, das mit einem Bluetooth-Transmitter verbunden ist. Der wiederum wird an den Kopfhöreranschluss eines beliebigen Smartphones oder Tablets mit iOS oder Android gesteckt. Zugleich gibt es einen weiteren Receiver, der über Bluetooth in Verbindung mit dem Mikrofon steht und beispielsweise an die Hi-Fi-Anlage angeschlossen ist. Im besten Fall singen Nutzer also am Smartphone, während sie das Gegröle ihren Gesang an der Anlage hören.

 

Musik überall

Alternativ kann Juke auch als Mini-Karaoke-Maschine unterwegs verwendet werden. Der integrierte Akku am Mikrofon/Transmitter soll bis zu acht Stunden halten und uneingeschränkten Genuss garantieren. Mittels der Juke-App ist man in der Lage, Musikvideos von Youtube, Vimeo und anderen Diensten zu streamen sowie zu diesen zu singen. Eigene Playlisten darf man erstellen, diese mit Freunden teilen oder vorgefertigte herunterladen. Zusätzlich kann man Mikrofon-Effekte wie Echo, Harmoniser oder Lautstärkekorrektur einstellen. Wer möchte, nimmt eigene Gesangseinlagen auf - als Audio oder gar Video - um sie anderen Leuten zu schicken. Darüber hinaus lassen sich künstliche Geräusche wie Applaus und dergleichen zu eigenen Werken hinzufügen.

Haken?

Wie die typischen Karaoke-Texteinblendungen für das Nachsingen entstehen, verraten die Entwickler von Juke unverständlicherweise nicht. Genauso scheint die Peripherie samt App auf nicht allzu viel Gegenliebe zu stoßen. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter will die PSY Corporation gegenwärtig 85.000 Britische Pfund (zirka 98.700 Euro) einsammeln, um den eigenen Prototypen fertigzustellen und ein finales Produkt verkaufen zu können. Anderthalb Wochen nach Beginn der Finanzierungsphase kamen noch nicht einmal 1.000 Pfund zusammen, obwohl ein Exemplar für frühe Unterstützer „nur“ umgrechnet rund 103 Euro kostet. Später möchten die Verantwortlichen Juke für 114 Euro an angehende SängerInnen bringen. Wenn das Ziel erreicht wird, soll mit einer Auslieferung im Dezember 2013 begonnen werden.

Weitere Details gibt es bei Kickstarter.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer